Sieben-Schmerzen-Weg - Station 01

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Kalvarienbergstraße 1
Breiten-, Längengrad:
48.516302308419, 14.501196742058 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
250 cm

b) Gesamtbreite:
140 cm

c) Gesamttiefe:
50 cm

p) Nischenhöhe:
100 cm

q) Nischenbreite:
70 cm

r) Nischentiefe:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
I Sieben Schmerzenweg

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
über der Nische vertieft gesetzten, in einer weißen ovalen Kartusche, schwarze römische Ziffer und Inschrift.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Errichtet von den Schülern der Berufschule Freistadt

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Auf einer Holztafel eingestemmte Großbuchstaben, schwarz nachgezogen.

ist Wegstation
Weg
Freistadt - Sieben-Schmerzen-Weg
Wegstation
1
Die Weisung Simeons an Maria bei der Darstellung Jesu im Tempel: „Deine Seele wird ein Schwert durchdringen.“
Sakrales Bild
Material für Bilder

Keramik/Ton
Terrakotta

Sakrale Ikonographie

Heilige Familie
Simeon hält das Jesuskind mit Maria und Josef.

Künstler

Daringer, Manfred, Mag. (19.7.1942 - 25.11.2009)
Terrakottarelief

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Granitstein

Mauerwerk-Technik

verputzt
Gelb gestrichen, niedriger Sockel aus einer Reihe unverputzter Granitziegel. Anschließend ein Sockel aus Mauerwerk, der schräg zum Objekt abschließt. Die Segmentbogennische ist mit einem klassischen Rautengitter verschlossen, flankiert von vertieft gesetzten, weiß gestrichenen länglichen Mauervertiefungen. Eine zur Hohlkehle geputzte Traufenlinie unter einem ziegelgedecktem Satteldach.

Errichtung
1827 - 1952

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Sieben Schmerzenweg von den Marianisten 1952 renoviert. 1. Station

Der Sieben Schmerzenweg auf den Kalvarienberg muss schon um 1800 oder davor entstanden sein, da eine Zeichnung davon aus dem Jahre 1827 existiert.
Bedingt durch die Kriegszeiten war der alte Kreuzweg verwahrlost und zugewachsen.
Die Marianisten haben sich für den Kreuzweg eingesetzt und so wurde er renoviert und im Jahre 1952 neu eröffnet.


Die Bilder malte der Freistädter Maler Prof. Herbert Wagner, leider waren zu dieser Zeit keine lange haltbaren Farben zu finden und so verblassten die Bilder bald.
Im Frühjahr 1981 haben Schüler der Berufsschule Freistadt (Maurerlehrlinge aus ganz Österreich) die einzelnen Kapellen renoviert. Im Juli 1981 wurden Terrakotta-Bilder in die Nischen montiert. Sie stammen von Manfred Daringer aus Aspach.

"Station 01: Der Spruch Simeons. Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. ...

Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Daher bringen die Eltern Jesus ihr Kind in den Tempel zu Jerusalem, um das von Mose vorgeschriebene Opfer darzubringen. Simeon, der in Jerusalem lebte, wartete auf die Rettung Israels und darauf, den Messias zu sehen, wie ihm vom Herrn geoffenbart worden war. Als er nun Jesus sah, nahm er ihn in die Arme und pries Gott mit jenen Worten, die wir als "nunc dimittis" kennen (Gotteslob 90,2: Nun lässt du, Herr, deinen Diener in Frieden scheiden...). Dann allerdings sagt er zu Maria:

Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. (Lk 2, 21-35)
Pfarre Aspern"

Der Bildstock steht neben dem Gehsteig einer Wohnsiedlung. Er ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert, die Abbildung der Hl. Familie mit Simeon der das Jesuskind hält, ist aus rotbraunem Terrakotta. Über der Nische ist eine weiße, bogenförmige Vignette mit der Aufschrift "SIEBEN SCHMERZENWEG I".

Die Nische ist mit Kerzen und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 42,43
alternative Quelle
https://aspern.at/glaube/maria/schmerzenmariens.php Pfarre Aspern, Mag. Gerhard Schmiedpeter
Schlossmuseum Freistadt, Unbekannt, Archivfoto
Datenbankerfassung
2025-04
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich