Sieben-Schmerzen-Weg - Station 02

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Kalvarienbergstraße 19 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.517343452017, 14.501223564148 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
250 cm

b) Gesamtbreite:
140 cm

c) Gesamttiefe:
50 cm

p) Nischenhöhe:
100 cm

q) Nischenbreite:
70 cm

r) Nischentiefe:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
II

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
über der Nische vertieft gesetzten, in einer weißen kleeblattförmigen Kartusche, schwarze römische Ziffer

ist Wegstation
Weg
Freistadt - Sieben-Schmerzen-Weg
Wegstation
2
Flucht aus Ägypten: Maria und Josef müssen mit dem Jesuskind vor dem Kindermörder Herodes fliehen (Matthäus 2,13-15).
Sakrales Bild
Material für Bilder

Keramik/Ton
Terrakotta orange

Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Flucht nach Ägypten

Künstler

Daringer, Manfred, Mag. (19.7.1942 - 25.11.2009)
Terrakottareliefe in den Stationen

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Granitstein

Mauerwerk-Technik

verputzt
Gelb gestrichen, grauer zurückspringender Sockel. Die Nische mit geradem Sturz, verschlossen mit einem Schmideeisengitter mit Herz und Vierpassmuster. Über und unter der Nische vorstehender Querbalken. Flankiert ist die Nische von vertieft gesetzten, weiß gestrichenen länglichen Mauervertiefungen. Ziegelgedecktes Satteldach.

Errichtung
1800 - 1827

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

7 Schmerzenweg von den Marianisten 1952 renoviert. 2. Station

Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01

"2. Die Flucht nach Ägypten

Nachdem die Sterndeuter unter Vermeidung eines weiteren Zusammentreffens mit Herodes heim in ihr Land gezogen waren, befahl ein Engel des Herrn dem Josef, nach Ägypten zu fliehen, da Herodes plante, alle männlichen Erstgeborenen unter 2 Jahren ermorden zu lassen. („Bethlehemitischer Kindermord“ – Fest der Unschuldigen Kinder, 28.12.). Dort blieben sie bis zum Tod des Herodes. So erfüllte sich das Wort des Propheten Hoseas:

Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. (Mt 2, 13-15; Hos 11,1)
Pfarre Aspern"

Die Laubenkapelle steht neben dem Gehsteig am Ende einer Wohnsiedlung. Sie ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert, die Abbildung der Hl. Familie ,wo Maria das Jesuskind trägt, ist aus rotbraunem Terrakotta. Über der Nische ist eine weiße, wolkenförmige Vignette mit der römischen Aufschrift "II" für die zweite Station.

Die Nische ist mit Kerzen und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

 

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 42.43
alternative Quelle
https://aspern.at/glaube/maria/schmerzenmariens.php Pfarre Aspern, Mag. Gerhard Schmiedpeter
Datenbankerfassung
2025-06
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich