Sieben-Schmerzen-Weg - Station 03

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Meisenstraße (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.521820480981, 14.497811794281 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
250 cm

b) Gesamtbreite:
140 cm

c) Gesamttiefe:
50 cm

p) Nischenhöhe:
100 cm

q) Nischenbreite:
70 cm

r) Nischentiefe:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
III

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
über der Nische die römische Ziffer III in einer vertieften gelben Kartusche eingestemmt.

ist Wegstation
Weg
Freistadt - Sieben-Schmerzen-Weg
Wegstation
3
Der Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel: Maria und Josef suchen Jesus drei Tage lang (Lukas 2,43-45).
Sakrales Bild
Material für Bilder

Keramik/Ton
Terrakotta

Sakrale Ikonographie

Heilige Familie
Am Paschafest auf der Suche nach dem verschwundenen Jesus.

Künstler

Daringer, Manfred, Mag. (19.7.1942 - 25.11.2009)
Terrakottarelief

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Granitstein

Mauerwerk-Technik

verputzt
Weiß gestrichen, leicht konisch nach oben verbreiterter Bau mit vorgezogenem Walmdach, gedeckt mit Biberschwanzziegel. Gelbe, vertiefte, längliche Bandverzierung beidseits der Nische. Gestuftes, weißes Umlaufgesims entlang der Traufenlinie.

Errichtung
1800 - 1827

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

7 Schmerzenweg renoviert 1952 von den Marianisten. 3. Station

Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01

3. Jesus ist drei Tage lang in Jerusalem verschwunden

Als Jesus 12 Jahre alt war, pilgerte die Familie nach Jerusalem, um das Paschafest zu feiern. Auf der Rückreise nach Nazareth fehlte allerdings einer: Jesus. Er war im Tempel geblieben und erklärte den Anwesenden die Hl. Schrift. Für ihn war das eine klare Sache, denn das war das Haus seines Vaters. Josef und Maria hingegen sind vor Angst fast gestorben, denn sie konnten Jesus nirgendwo in dem langen Pilgerzug entdecken. Also kehrten sie nach Jerusalem zurück, wo sie ihren Sohn im Tempel fanden. Jeder Elternteil, der jemals sein Kind in einem Einkaufszentrum verloren hat, kann den Schmerz der Eltern nachvollziehen! (Lk 2, 41-52)
Pfarre Aspern

Der Bildstock steht neben einem unasphaltierten Gehweg zwischen  Wohnhäusern. Er ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert, die Abbildung der Hl. Familie ohne Jesus, der zu diesen Tagen verschwunden ist, ist aus rotbraunem Terrakotta. 

Über der Nische ist eine weiße, wolkenförmige Vignette mit der römischen Inschrift "III" für die dritte Station.

Die Nische ist mit Kerzen, Figuren und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

 

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 42,43
alternative Quelle
https://aspern.at/glaube/maria/schmerzenmariens.php, Mag. Gerhard Schmiedpeter
Datenbankerfassung
2025-08
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich