Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01
Als Jesus 12 Jahre alt war, pilgerte die Familie nach Jerusalem, um das Paschafest zu feiern. Auf der Rückreise nach Nazareth fehlte allerdings einer: Jesus. Er war im Tempel geblieben und erklärte den Anwesenden die Hl. Schrift. Für ihn war das eine klare Sache, denn das war das Haus seines Vaters. Josef und Maria hingegen sind vor Angst fast gestorben, denn sie konnten Jesus nirgendwo in dem langen Pilgerzug entdecken. Also kehrten sie nach Jerusalem zurück, wo sie ihren Sohn im Tempel fanden. Jeder Elternteil, der jemals sein Kind in einem Einkaufszentrum verloren hat, kann den Schmerz der Eltern nachvollziehen! (Lk 2, 41-52)
Pfarre Aspern
Der Bildstock steht neben einem unasphaltierten Gehweg zwischen Wohnhäusern. Er ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert, die Abbildung der Hl. Familie ohne Jesus, der zu diesen Tagen verschwunden ist, ist aus rotbraunem Terrakotta.
Über der Nische ist eine weiße, wolkenförmige Vignette mit der römischen Inschrift "III" für die dritte Station.
Die Nische ist mit Kerzen, Figuren und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.