Sieben-Schmerzen-Weg - Station 04

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Meisenstraße 8
Breiten-, Längengrad:
48.52119218104, 14.497024118682 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
IV

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Verblasst in einer vertieften, weißen, halbmondförmigen Kartusche über der Nische.

ist Wegstation
Weg
Freistadt - Sieben-Schmerzen-Weg
Wegstation
4
Das Treffen mit Jesus auf dem Kreuzweg: Maria begegnet ihrem Sohn, der das Kreuz trägt (nicht biblisch).
Künstler

Daringer, Manfred, Mag. (19.7.1942 - 25.11.2009)
Terrakotterelief

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
gelb gestrichen, Krüppelwalmdach mit Ziegeldeckung. Segmentbogennische mit vorstehendem Steinfensterbrett, verschlossen mit einem klassischen Rautengitter. Seitlich weiße, vertiefte, längliche Putzstreifen. Über der Nische gebogene Schriftkartusche.

Errichtung
1800 - 1952

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Station 4 -7- Schmerzenweg neu errichtet von den Marianisten 1952.

Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01

4. Der Kreuzweg Jesu

Über diesen Lebensabschnitt Jesu, der ja nur etwa zwei Stunden gedauert hat, berichten alle vier Evangelisten. Ihren eigenen Sohn den steinigen Weg nach Golgotha gehen sehen zu müssen, bleibt Maria nicht erspart. Von den eigenen Leuten verraten, von den Römern verurteilt, tritt er unter dem Gespött der Massen seinen Leidensweg an.
Die Liturgie erinnert uns in der Fastenzeit an diesen schmerzvollen Gang Jesu: die Kreuzwegandacht führt uns diesen Weg entlang, am Palmsonntag hören wir die Passion des jeweiligen Jahresevangelisten (Lesejahr A: Matthäus, B: Markus, C: Lukas) und am Karfreitag die Johannespassion.
Pfarre Aspern

Der Kapellenbildstock steht nebem dem unasphaltierten Gehweg mittig auf dem Hügel. Er ist gelb-weiß gestrichen, ohne Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert, die Abbildung der Hl. Familie ,auf der Jesus das Kreuz trägt, ist aus rotbraunem Terrakotta. Auf diesem Kapellenbildstock fehlt die Aufschrift mit der Nummer der Station.

Die Nische ist mit Kerzen und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

 

 

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 42,43
alternative Quelle
https://aspern.at/glaube/maria/schmerzenmariens.php Pfarre Aspern, Mag. Gerhard Schmiedpeter
Datenbankerfassung
2025-06
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich