Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01
7. Die Grablegung Jesu
Jeder von uns hat schon einen lieben Menschen verloren. Geht es uns nicht auch so, dass wir eigentlich erst im Angesicht des Grabes wirklich begreifen, wie groß dieser Verlust ist? Wir glauben aber daran, dass wir einst alle wieder vereint sind in der ewigen Herrlichkeit Gottes. Maria konnte diesen Glauben (noch) nicht haben. Wie denn auch? Christus war ja noch nicht auferstanden! Um wieviel schwerer muss sie dieser Verlust des eigenen Sohnes getroffen haben!
Noch am Kreuz hat Jesus seiner Mutter seinen Lieblingsjünger Johannes zur Seite gestellt:
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. (Joh 19, 26f)
Die Legende berichtet, dass Maria mit Johannes nach Ephesus gegangen und dort auch gestorben und begraben sei. Stichhaltige Beweise dafür gibt es allerdings nicht!
Pfarre Aspern
Der Kapellenbildstock steht neben einem naturbelassenen Gehweg am Gipfel des Kalvarienbergs. Er ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert.
Die Abbildung aus rotbraunem Terrakotta zeigt wie Jesus von Maria und Josef zum Grab getragen wird.
Damit endet der Sieben-Schmerzen-Weg.
Über der Nische ist eine weiße, wolkenförmige Vignette mit der römischen Inschrift "VII" für die siebte Station.
Die Nische ist mit Kerzen und einem Hinterglasbild geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.