Sieben-Schmerzen-Weg - Station 07

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Meisenstraße
Breiten-, Längengrad:
48.52126383461, 14.497870802879 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
250 cm

b) Gesamtbreite:
140 cm

c) Gesamttiefe:
50 cm

p) Nischenhöhe:
100 cm

q) Nischenbreite:
70 cm

r) Nischentiefe:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
VII

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
VII für Station 07, auf einer weißen Stuckkartusche im Giebelfeld.

ist Wegstation
Weg
Freistadt - Sieben-Schmerzen-Weg
Wegstation
7
Die Grablegung Christi
Sakrales Bild
Material für Bilder

Keramik/Ton
Terrakotta

Sakrale Ikonographie

Heilige Familie
Jesus wird ins Grab gelegt


Sakrales Bild
Material für Bilder

Hinterglas

Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Geburt Christi
Unter dem Terrakottarelief befindet sich ein gerahmtes Bild auf dem die Geburt Christi im Stall darsgestellt ist.

Künstler

Daringer, Manfred, Mag. (19.7.1942 - 25.11.2009)
Terrakottarelief

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Granitstein

Mauerwerk-Technik

verputzt
Weiß gestrichen, leicht konisch nach oben verbreiterter Bau mit vorgezogenem Walmdach, gedeckt mit Biberschwanzziegel. Gelbe, vertiefte, längliche Bandverzierung beidseits der Nische. Gestuftes, weißes Umlaufgesims entlang der Traufenlinie.

Errichtung
1800 - 1827

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

7 Schmerzenweg, 7. Station

Beschreibung zum Sieben Schmerzen-Weg bei Station 01

7. Die Grablegung Jesu

Jeder von uns hat schon einen lieben Menschen verloren. Geht es uns nicht auch so, dass wir eigentlich erst im Angesicht des Grabes wirklich begreifen, wie groß dieser Verlust ist? Wir glauben aber daran, dass wir einst alle wieder vereint sind in der ewigen Herrlichkeit Gottes. Maria konnte diesen Glauben (noch) nicht haben. Wie denn auch? Christus war ja noch nicht auferstanden! Um wieviel schwerer muss sie dieser Verlust des eigenen Sohnes getroffen haben!

Noch am Kreuz hat Jesus seiner Mutter seinen Lieblingsjünger Johannes zur Seite gestellt:
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. (Joh 19, 26f)
Die Legende berichtet, dass Maria mit Johannes nach Ephesus gegangen und dort auch gestorben und begraben sei. Stichhaltige Beweise dafür gibt es allerdings nicht!
Pfarre Aspern

Der Kapellenbildstock steht neben einem naturbelassenen Gehweg am Gipfel des Kalvarienbergs. Er ist gelb-weiß gestrichen, auf einen grauen Sockel gemauert und hat ein Satteldach, das mit Standard-Dachziegeln aus Ton gedeckt ist. Die Nische ist schmiedeeisern vergittert.
Die Abbildung aus rotbraunem Terrakotta zeigt wie Jesus von Maria und Josef zum Grab getragen wird.
Damit endet der Sieben-Schmerzen-Weg.

Über der Nische ist eine weiße, wolkenförmige Vignette mit der römischen Inschrift "VII" für die siebte Station.

Die Nische ist mit Kerzen und einem Hinterglasbild geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

 

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 42,43
alternative Quelle
https://aspern.at/glaube/maria/schmerzenmariens.php, Mag. Gerhard Schmiedpeter
Datenbankerfassung
2025-08
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich