Die Hubertuskapelle beim Eingang in die Bockau ist die Nachfolgerin der Antoniuskapelle. Die Antoniuskapelle wurde im Auftrag von Anton Lindinger aus Lambach gebaut, als Dank dafür, dass er den 1. Weltkrieg gut überstanden hat.
Die Kapelle wude aus Kostengründen aus Holz gebaut, nach einem Missgeschick mit Kerzen brannte sie am 05. Juli 1930 vollständig ab.
Der damalige Bürgermeister Zemann und "Vater" Kolda starteten sofort eine Spendensammlung und tatsächlich konnte die Kapelle neu gebaut werden, diesmal aus Stein. Werkleute und Schüler des Marianums halfen beim Bau mit und taten ihr Bestes.
Die Antoniuskapelle erfreute sich großer Beliebtheit und wurde nach dem 2. Weltkrieg von einem Lehrer, Rudolf Purm betreut.
Danach wurde die Kapelle vom Marianum Freistadt an die Jägerschaft übergeben und von dieser zur Hubertuskapelle umgestaltet.
Im Jahre 1971 wurde die Hubertuskapelle eingeweiht.
Die Kapelle hat eine rechteckige Grundform mit Satteldach. Über dem Eingangsbereich ist ein Vorbau mit steilem Giebel. Das Dach ist mit roten Ziegeln eingedeckt, darauf ist ein Turm mit Spitze und einem Kreuz aus Metall.
Als Schmuck dient noch ein Schädel mit Geweih und Blumentröge, auch eine Sitzbank ist vorhanden. Zwei seitliche Treppen dienen als Zugang.
Die Kapellennische ist mit einer Holztür verschlossen und vergittert. Im Innenraum finden sich ein Altar mit Jägerdekoration, ein Kruzifix und eine Vase mit Kunstblumen. Die wichtigste Figur ist ein Gipsabguß des hl. Hubertus, der nach einer Skulptur des Bildhauers Gottfried Pöchinger angefertigt wurde. Das Original steht nahe Rosenhof bei Sandl. Eine Gipskopie für die Kapelle wurde von der Jägerschaft auf einem Flohmarkt gekauft.
Die Hubertuskapelle ist harmonisch in die Waldumgebung eingebettet und dicht bewachsen.
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