grob behauene, unregelmäßig große, vermörtelte Granitziegel, Mauerreste und bogenförmiger Eingang noch erhalten.
Errichtung
1730
- 1735
Errichtungsgrund
Anlass mit zurückliegendem/historischem Bezug
Relikte eines ehemaligen Hammerwerkes.
Die Familie Thury kam um 1729 nach Freistadt und betrieb drei Hammerwerke, wodurch das Tal den heutigen Namen bekam. In der Blütezeit der drei Thuryhämmer waren etwa 20 Schmiede mit der Erzeugung von Sensen beschäftigt. Die Hämmer wurden damals durch Wasserräder aus Holz betrieben. Mit dem Beginn der Industrialisierung kam der Niedergang der Thuryhämmer um 1870. Im Thurytal finden sich die Überreste des 3. Hammerwerks, dass sich im Gegensatz zum 2. Hammer nicht mehr renovieren lässt. Es sind nur ein paar Mauerreste und ein höhlenähnlicher Erdkeller übrig geblieben. Der bogenförmige Eingang ist mit groben, naturbelassenen Granitsteinen eingefasst und bisher stabil. Der Keller wird gerne von Spaziergängern und Kindern inspiziert, zu sehen gibt´s allerdings nichts Besonderes.