Neben dem Graben in Richtung Schlag, steht nahe Hausnummer 30 der architektonisch interessante Hochbehälter für die Wasserversorgung von Freistadt.
1889 begann Freistadt mit dem Bau der Hochquellen-Wasserleitung, die seit 1962 endgültig fertig gestellt ist. Der erste Abschnitt der Kaiser Franz Josef Hochquellenleitung umfasste fünf Quellen in der Zelletau mit diesem Hochbehälter im Graben.
Eine breite Steintreppe führt über eine Böschung zum Eingang. Das Gebäude besteht primär aus unverputzten roten Ziegeln und erinnert an Backsteinbauten. Der Sockel, die Eckquaderungen und der obere Abschluss, das Gesims, sind aus hellem Granit oder ähnlichem Gestein aus der Region. Auf dem Dach ist ein kurzer Masten mit Messgeräten angebracht.
Der Eingang besteht aus einer Metalltür mit Lüftungsschlitzen und einer Natursteinumrandung mit einem erhabenen, gefächerten Schlussstein. Darüber ein Hinweisschild zum Betretungsverbot. Auf den Schmalseiten befinden sich kleine Entlüftungsfenster.
Das Gebäude ist in den Hang gebaut, wirkt von außen abgeschrägt und wird von massiven Steinen gestützt.