Hochbehälter im Graben

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Wasserspeicher
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Graben 30 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.521172046926, 14.518959224006 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Wasserversorgungsanlage der Stadtgemeinde Freistadt Betreten strengstens verboten Der Bürgermeister

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Schwarze Druckschrift auf weißem Metallschild über der Eingangstür

Brunnenfunktion
Zustand - Aktiv (wasserführend)
Wasserspeicher für Freistadt
Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

unverputzt
vermörtelt


Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Der Sockel, die Eckquaderungen und der obere Abschluss, das Gesims. Steine zur Stabilisierung am Grunde.

Stein-Technik

gestockt
Sowohl die Sockelsteine, als auch die Eckquader sind gestockt, der obere Abschluss und das Steingewände sind glatt.

Errichtung
1889 - 1890

Errichtungsgrund
Anlass mit aktuellem Bezug

1989 begann in Freistadt der Bau der Hochquellwasserleitung.

Neben dem Graben in Richtung Schlag, steht nahe Hausnummer 30 der architektonisch interessante Hochbehälter für die Wasserversorgung von Freistadt.

1889 begann Freistadt mit dem Bau der Hochquellen-Wasserleitung, die seit 1962 endgültig fertig gestellt ist. Der erste Abschnitt der Kaiser Franz Josef Hochquellenleitung umfasste fünf Quellen in der Zelletau mit diesem Hochbehälter im Graben.

Eine breite Steintreppe führt über eine Böschung zum Eingang. Das Gebäude besteht primär aus unverputzten roten Ziegeln und erinnert an Backsteinbauten. Der Sockel, die Eckquaderungen und der obere Abschluss, das Gesims, sind aus hellem Granit oder ähnlichem Gestein aus der Region. Auf dem Dach ist ein kurzer Masten mit Messgeräten angebracht.
Der Eingang besteht aus einer Metalltür mit Lüftungsschlitzen und einer Natursteinumrandung mit einem erhabenen, gefächerten Schlussstein. Darüber ein Hinweisschild zum Betretungsverbot. Auf den Schmalseiten befinden sich kleine Entlüftungsfenster.
Das Gebäude ist in den Hang gebaut, wirkt von außen abgeschrägt und wird von massiven Steinen gestützt.

 

alternative Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Freistadt, Gemeinde Freistadt
Eigenrecherchen 2025 , Christine Ateek
Datenbankerfassung
2025-10
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich