Maurer-Kapelle beim Simbauer

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Graben - Grünland
Breiten-, Längengrad:
48.521904569502, 14.518787562629 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Spruch
Zur guten Mutter fleh ich dann mit andachtsvollem Sinn, dass sie mir Fürsprach sei und Trost und Helferin. Tönt Ave-Glöckleins Schall herauf und übers Aisttal hin. Dann opfere ich meine Arbeit auf der Himmelskönigin.

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
in Frakturschrift schwarz auf weißem Grund, Blechtafel: links an der Frontseite im Giebelsfeld.

Einfache Inschrift
Auf einer stillen Bergeshöh steht die Kapelle da. Wenn ich Mariens Bildnis seh ist mir der Himmel nah. O heilige Mutter und Jungfrau rein wo könnt ich besser geborgen sein, wenn drückt der Kummer oder bohrt das Leid?

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
in Frakturschrift schwarz auf weißem Grund, Blechtafel: rechts an der Frontseite im Giebelfeld.

Kapellenfunktion
Haus- / Burg- / Schlosskapelle
in Pivatbesitz
Architektonische Besonderheit

Glockentürmchen / Dachreiter
aus Holz, Querlattung, mit leicht geschweiftem verblechtem Zeltdach, Knauf und Kreuz


Fenster
Fensterform

Eselsrücken / Tudorbogen (Spitzbogen)
Spitzbogen mit roten Ziegeln umrandet

Fensterfunktion

Belichtung
verglast


Tür
Türsturz

Bogenförmiger Sturz
Spitzbogen, mit roten Ziegeln umrandet

Türblatt

Eisentür - Schmiedeeisentür
verglast


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)
aus Holz über dem Eingang im Giebelfeld

Kreuzdarstellung

Kruzifix


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
aus Metall auf dem Dach des Türmchens mit Knauf.


Fenster
Fensterform

Rechteckige Fenster mit geraden Sturz

Fensterfunktion

Schallfenster
4 Schallfenster im Dachreiter mit Holzjalousien.


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit getatzten Enden)
leicht getatzt

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Integriert oben in der Mitte in das Schmiedeeisengitter der Tür .


Kapellenausstattung

Altar


Kapellenausstattung

Sitzbank
Je 4 an beiden Seiten

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Mischmaterial

Mauerwerk-Technik

verputzt
Die Wände verputzt und weiß gestrichen, die Mauerkanten, Giebelfeldumrandung und Faschen sowie ein Zierquadrat an der Seitenwand aus unverputzten roten Ziegeln. Den vorspringenden Sockel hat man aus vermörtelten Bruchsteinziegeln gebaut. Das ziegelgedeckte Satteldach trägt einen verblechten Dachreiter aus Holz.

Errichtung
1932

Votationsgrund
Gelübde

Private Gründe

Die private Kapelle, die eher schon als  kleine Kirche dient, steht frei im Gelände nahe Graben in Richtung Schlag.
Sie wurde 1932 vom Ehepaar Maurer auf Grund eines Gelübdes errichtet, Frau Breitenberger eine Nachbarin, hat den Bau finanziell unterstützt.

Die Kapelle ist rechteckig, mit einem steilen Satteldach und einem kleinem Turm mit Kreuz. 
Die Fassade besteht aus roten Ziegeln und ist weiß verputzt. Das spitzbogige Eingangsportal erinnert an neugotische Architektur. Rechts und links vom Tor ist jeweils ein Fenster, ebenso sind auf den Seitenwänden jeweils zwei Fenster. Ein kunstvolles Holzkreuz und zwei Spruchtafeln unterstreichen den religiösen Charakter der Kapelle.

Im verschlossenen Innenraum befinden sich ein Altar und Sitzbänke. An der Wand und am Altar sind Bilder als Totengedenken angebracht.
Das Tor ist durch ein schmiedeisernes Tor und Glas geschützt. Die letzte Renovierung fand im Jahre 2021 statt.

 

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 83
alternative Quelle
https://gruppehandwerk.at/project/neuer-fassadenanstrich-fuer-private-kapelle/, Fimenwebsite
Datenbankerfassung
2025-10
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich