Kreuzweg nach St. Peter - Station 12

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Freistehende Kreuzigungsgruppe
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Kreuzweg, Allerheiligenkapelle (Sankt Peter)
Breiten-, Längengrad:
48.51659013524, 14.480109214783 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Christusmonogramm (INRI)
Nazarenus Rex Iudaeorum, was übersetzt „Jesus von Nazaret, König der Juden“ bedeutet.

ist Kreuzwegsstation
Kreuzweg
Freistadt - Kreuzweg (14 Stationen)
Kreuzwegstation
12. Station: Jesus stirbt am Kreuz (Mt 27,45-51,54)
Altar in der Allerheiligenkirche St. Peter
Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Kruzifix mit Assistenzfiguren
Jesus stirbt am Kreuz, beim Kreuz drei trauernde Frauen.

Material für Figuren

Holz
Lindenholz bemalt

Künstler

Schneider, Franz (1789 - 22.7.1847)
Akademischer Bildhauer Figuren aus Lindenholz Gestaltete auch in Linz am Pöstlingberg und in Gramastetten Kreuzwegstationen.

Holz
Holz-Art

Linde
Figuren in Lebensgröße

Holz-Technik

geschnitzt/gekerbt
geschnitzt und bemalt


Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Altar

Stein-Technik

gestockt
Sockel des Altars

Errichtung
1836 - 1842

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

12. Kreuzwegstation

Detaillierte Beschreibung bei Station 01

Station 12 - Jesus stirbt am Kreuz

Diese dramatische Station in Form eines Altars mit Kreuzigungsgruppe befindet sich in der Allerheiligenkapelle in St. Peter.
Der Altar ist aus Stein, darauf steht ein hohes Holzkreuz mit Jesus, der mit Nägeln gekreuzigt wurde. Er trägt die Dornenkrone und nur mehr einen Lendenschurz, da er seiner Kleider beraubt wurde. Jesus Christus hat die Augen geschlossen, auf seinem Körper sind blutige Wunden sichtbar. Auf dem Kreuz die Tafel mit der Inschrift I.N.R.I. für Nazarenus Rex Iudaeorum, was übersetzt „Jesus von Nazaret, König der Juden“ bedeutet.

Drei trauernde, weinende Frauen finden sich um das Kreuz, Mutter Maria, Maria Magdalena und Maria, die Frau des Kleophas (auch die andere Maria oder Schwester der Mutter Jesu genannt) oder Salome (eine weitere Jüngerin Jesu). Alle Figuren sind lebensgroß und wirken sehr charakteristisch.

Der Altar ist mit Kerzen und Blumen geschmückt und in sehr gepflegtem Zustand.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 55-57
alternative Quelle
Eigenrecherchen 2025, Christine Ateek KI unterstützt
Datenbankerfassung
2025-11
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich