Grabstätte von zwei Freistädter Priestern rn

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Grabstein
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Friedhofstraße
Breiten-, Längengrad:
48.498094827931, 14.499785900116 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Wir gedenken im Gebet: GR Rudolf Kapplmüller + 01.12.1983 Stadtpfarrer 1974 -1983

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Goldfarben auf schwarzem schmiedeeisernen Schild


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
R.I.P. KonsR Dr. Engelbert Schöffl Seelsorger u. Religionsprofessor 5.6.1937 - 3.7.2006

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Goldfarben auf schwarzem schmiedeeisernem Schild

Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit frei gestalteten Enden)
aufwändig und kunstvoll verarbeitetes schmiedeeisernes Kreuz in schwarz mit goldenen Verzierungen. Das Kreuz trägt viele florale und ornamentale Symbole wie stilisierte Augen und Ähren.

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
in der Mitte des Grabes zwischen beiden Grabtafeln

Metall
Metall-Art

Eisen/Stahl

Metall-Technik

Schmiedearbeit
Kreuz und zwei Tafeln mit Inschriften

Errichtung
1983 - 2006

Votationsgrund
Gedenken

Grabstätten zweier Freistädter Priester.

Am Stadtfriedhof Freistadt auf dem sogenannten "neuen Friedhof" befindet sich die Ruhestätte von zwei Priestern der Pfarre Freistadt.

Rudolf Kapplmüller war von 1974 bis 1983 Stadtpfarrer in Freistadt und unterrichtete in Pflichtschulen r-k Religion.
An einem nebeligen Novemberabend war er in dunkler Priesterbekleidung zu Fuß auf dem Weg zu einer Ölung. Aufgrund der schlechten Sicht wurde er von einem Autofahrer trotz Notbremsung angefahren, und schlug sehr unglücklich mit dem Kopf auf einer Gehsteigkante auf. Er wurde ins Krankenhaus Freistadt gebracht, wo er nach wenigen Tagen seinen schweren Kopfverletzungen erlag.
Sein Todesdatum 01.12.1983 ist auf einer schwarzen Eisentafel in goldfarbener Schrift zu lesen.

Der zweite Priester Dr. Engelbert Schöffl war Seelsorger und Religionsprofessor in Freistadt und starb im Jahre 2006 eines natürlichen Todes.
Durch seine liberale, unkonventionelle Einstellung und Lebensweise war er auch bei säkularen Menschen und bei der Jugend beliebt.

Inmitten des Grabes steht ein außergewöhnlich schönes, aufwändig und kunstvoll verarbeitetes schmiedeeisernes Kreuz in schwarz mit goldenen Verzierungen. Das Kreuz trägt viele florale und ornamentale Symbole, wie stilisierte Augen und Ähren.
Das Grab ist ohne Grabstein und im Grunde bescheiden gestaltet. Neben einigen Pflanzen finden sich Kerzen und Blumenschmuck, die gesamte Komposition ergibt ein ästhetisches Gesamtbild.

 

 

 

alternative Quelle
Eigenrecherchen 2025, Christine Ateek/Zeitzeugin
Datenbankerfassung
2025-12
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich