„Sternenkinder“ werden Kinder genannt, die während der Schwangerschaft oder kurz nach ihrer Geburt gestorben sind.
Im April 2017 wurde auf dem Freistädter Friedhof ein konfessionsneutrales Gemeinschaftsgrab angelegt. Am 7. April fand das erste Begräbnis beim Kindergrab am Friedhof Freistadt statt, das zuvor schon eine Gedenkstätte war.
In dem neuen Gemeinschaftsgrab werden all jene im Freistädter Krankenhaus verstorbenen Kinder beigesetzt, die nicht von ihren Eltern selbst bestattet wurden. Lt. Aussage einer Hebamme sind das zumeist Kinder, die tot zur Welt kamen und weniger als 500 Gramm wiegen.
Zwei Stahltafeln bilden das Zentrum der Gedenkstätte, eine Hälfte dunkel und die größere Hälfte hell gehalten. Mitten hindurch führt ein Riss.
Auf beiden Tafeln steht der Text: „Von der Erde bist du genommen – in den Himmel kehrst du zurück.“
Die Tafeln stehen auf einem niedrigen Granitsockel mit der Aufschrift:
Grab -und Gedenkstätte für still - und totgeborene Kinder
Entworfen wurde die Gedenkstätte vom ehemaligen Stadtpfarrer Franz Mayrhofer. Manfred Freudenthaler hat den Plan künstlerisch umgesetzt.
Die Grabstätte ist mit zahlreichen Engeln, Blumen und kindlichen Ziergegenständen geschmückt.