Fleischbauern-Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Laubenkapelle
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Petringerberg-Waldgebiet (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.509752917999, 14.482898712158 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
200 cm

b) Gesamtbreite:
150 cm

c) Gesamttiefe:
100 cm

s) Laubentiefe:
50 cm
AKfKDF Bemassung Kapelle Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hl. Maria Muttergottes bitte für uns!

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
An der Altarwand in schwarzer Frakturschrift


Symbol

Kreuz: Lateinisches Kreuz
Weiß gemalt an der Altarwand neben dem Spruch.

Kapellenfunktion
Totenkapelle
Verunglückter Knecht 18. oder 19. Jahrhundert
Kapellenausstattung

Sitzbank
Zwei Bänke aus Holz


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kruzifix
aus Holz an der Front


Sakrale Figur
Material für Figuren

Ton/Keramik
naturbelassen

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria mit Kind
Altarfigur

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Mischmaterial
gemauert

Mauerwerk-Technik

verputzt
gemauert, verputzt und weiß gestrichen.

Errichtung
1856

Votationsgrund
Unfall mit tödlichem Ausgang

Ein Knecht des Fleischbauernhofes soll an dieser Stelle überfahren worden sein.

In der Nähe des Fleischbauernhofs am Petringerberg verläuft ein schmaler Waldweg neben dem sich, die auf den ersten Blick unscheinbare Kapelle, befindet.

Im Grunde ein gemauerter Kapellenbildstock, der durch ein vorgezogenes Dach, Holzsäulen und zwei Sitzbänken zu einer Laubenkapelle umfunktioniert wurde. In einer tiefen Nische ist eine Marien-Statue mit Kind , ein Bild mit Bittspruch , ein Engel, Kerze, Vase und Blumenschmuck. Die Nische ist mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen. Die Kapelle hat ein hölzernes Satteldach, das mit Schindeln gedeckt ist.
An der Front ist ein hölzernes Kruzifix befestigt.

Zur Entstehung der Kapelle existiert ein Zeitungsartikel (Freistädter Anzeiger) aus dem Jahre 1934:
"Das Kapellerl wurde für einen dort überfahrenen Knecht des Fleischbauernhofes errichtet und 1856 renoviert."

Die Kapelle wirkt ein wenig fragil, dennoch ist sie in gutem Zustand, gepflegt und liebevoll geschmückt.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 85
Datenbankerfassung
2025-12
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich