Bildstock - Rastplatz Sonnbergstraße

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Blockpfeiler
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Sonnbergstraße-Waldrand (Sankt Peter)
Breiten-, Längengrad:
48.522737157154, 14.480720758438 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
200 cm

b) Gesamtbreite:
40 cm

c) Gesamttiefe:
40 cm

d) Sockelhöhe:
25 cm

e) Sockelbreite:
40 cm

f) Sockeltiefe:
40 cm

g) Säulen/Pfeilerhöhe:
115 cm

h) Säulen/Pfeilerbreite:
10 cm

i) Säulen/Pfeilertiefe:
8x10 cm

j) Aufsatzhöhe:
60 cm

k) Aufsatzbreite:
35 cm

l) Aufsatztiefe:
35 cm

m) Bekrönungshöhe:
15 cm

o) Bekrönungstiefe:
10 cm

p) Nischenhöhe:
40 cm

q) Nischenbreite:
30 cm

r) Nischentiefe:
10 cm
AKfKDF_Bemassung_Bildstock_Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hl. Notburga

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
in weißer Schrift auf Bild


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hl. Hubertus

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In weißer Schrift im Bild unten


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hl. Maria

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In weißer Schrift unter dem Bild

Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall
Öl auf Blech, Druck

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Notburga
Notburga von Rattenburg lebte nach der Legende als Magd auf Schloss Rottenburg in Tirol. Dort wegen ihrer Mildtätigkeit entlassen, trat sie in Dienst eines Bauern im benachbarten Dorf Eben. Später lebte sie wieder als Köchin auf Schloss Rottenburg. Sie wurde nach ihrem Tod (14. Jh.) in der Kapelle zu Eben beigesetzt. - Notburga gilt als ein Vorbild an Treue und Pflichterfüllung sowie an opferbereiter Nächstenliebe und Frömmigkeit. 1718 erfolgte die Erhebung ihrer Gebeine, 1862 die Bestätigung des Kultes. Sie ist wohl die meistverehrte Volksheilige Tirols. Patronin der Bauern, Dienstmägde; für glückliche Geburt; bei Viehkrankheiten; der Arbeitsruhe und es Feierabends.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall
Öl auf Metall, Druck

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Herz Mariä
Das Herz Mariens symbolisiert ihre einzigartige Liebe zu Gott, ihrem Sohn und zu allen Menschen. Es steht für eine mütterliche Liebe, die unvergesslich und allumfassend ist.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall
Öl auf Blech, Druck

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Hubertus
Seine Heiligen-Legende zählt wohl zu den berühmtesten überhaupt: Der zunächst noch ganz und gar nicht heilige Hubertus geht am Karfreitag auf die Jagd, erblickt einen wohlgebauten Hirsch, legt seine Armbrust an, da bleibt das Tier plötzlich stehen, dreht sich um und zwischen seinem Geweih erscheint ein strahlendes Kreuz. "Hubertus, ich erlöse dich und dennoch verfolgst du mich", ertönt eine Stimme. Daraufhin wirft Hubertus seine Waffe weg, bricht mit seinem alten Lotterleben und wird ein Heiliger. Gedenktag: 3. November Patron der Jäger, Förster,Waldarbeiter und Schützenvereine.


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit getatzten Enden)
In Kreuzungsbereich ein Kreuznimbus

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
bekrönungskreuz aus Metall

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Usprünglich heller Granti mit altersbedingter Patina.

Stein-Technik

behauen
Würfelförmiger Sockel darüber abgefaster Schaft mit Zwickel . Ein Kubus trägt den Bildblock mit Kreuzdach und Tatzenkreuz

Errichtung
1850 - 1900

Votationsgrund
unbekannt

Neben der Sonnbergstraße kurz vor St. Peter findet sich eine Bank neben einem Bildstock.

Der Bildstock steht auf einem Steinsockel und ist ursprünglich aus hellem Granit gehauen. Aus dem rechteckigen Sockel mit abgefasten Kanten ragt der schlichte achteckige Schaft, darauf findet sich der Blockaufsatz mit vier oben abgerundeten  Bildnischen, drei davon sind mit bunten Bildern beschickt.  Auf dem Dach, das aus zwei verschnittenen Satteldächern besteht, bildet ein eisernes, schwarzes Kreuz den Abschluss.
Das Kreuz ist kein klassisches christliches Kreuz, es ist mit einem Strahlenkranz versehen. Diese Form für schmiedeeiserne Kreuze ist oft in Tirol zu finden.

Die drei Bilder sind Drucke von Ölbildern und ohne Signatur, sie sind in jüngster Vergangenheit erneuert worden. Am Bildstock ist keinerlei Inschrift zu finden, stilistisch dürfte er aus dem Ende des 19. Jahrhundert stammen.

Bild 1: Hl. Notburga von Rattenberg-Tirol in schlichter Schürze mit Heiligenschein. Über ihr ein Engel mit Sichel, symbolisch für das Sichelwunder und dem Attribut Getreide. Zwei weitere Frauen (Mägde) helfen bei der Ernte. Im Hintergrund das Schloss Rottenburg, wo die Hl. Notburga als Magd und Köchin gelebt haben soll.

Bild 2: Maria mit Herz: Es symbolisiert die makellose Liebe Mariens und ihre tiefe Verbundenheit mit Gott. Attribute Rosen für Liebe und Flammen für brennende Liebe. Maria trägt ein weißes Kleid mit blauem Umhang.

Bild 3: Hl. Hubertus als Jäger mit Hund und Lanze,  Attribut Hirsch mit leuchtendem Kruzifix zwischen den Geweihenden.

Der Bildstock ist für einige Zeit in Schwand gestanden und steht nun wieder auf seinem ursprünglichen Platz.

alternative Quelle
Eigenrecherchen KI unterstützt 2026, Christine Ateek
www.heilige.de, Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.
Datenbankerfassung
2026-01
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich