Fuchsenhof - Kapellenbildstock - Mutter Maria

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Fuchsenhof - Leonfeldner Straße 52 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.500501305775, 14.48901951313 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
300 cm

b) Gesamtbreite:
200 cm

c) Gesamttiefe:
150 cm

p) Nischenhöhe:
150 cm

q) Nischenbreite:
100 cm

r) Nischentiefe:
70 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria ohne Kind
aus Holz mit blauem Kleid und weißem Umhang. Hände zum Gebet gefaltet,

Material für Figuren

Holz
gefasst

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Mischmaterial

Mauerwerk-Technik

verputzt
Gelb gestricher Rieselputz, grauer zurückspringender sehr niedriger Sockel. Die Nische ist mit einem Schmiedeeisengitter mit wellenförmigen Zacken verschlossen. Rund um die Nische sind gestrichene Holzbalken. Flankiert ist die Nische von vertieft gesetzten, weiß gestrichenen längliche Mauervertiefungen. Ziegelgedecktes Satteldach, zwei überlappende Stirnbretter mit wellenfömig geschnitten. Die Nische ist mit Blumenschmuck ausgestattet.

Errichtung
1750 - 1850

Votationsgrund
unbekannt

Beim Haupteingang zum Fuchsenhof im Westen von Freistadt finden sich zwei Kapellenbildstöcke. 
Auf der linken Seite der Einfahrt findet sich eine Figur der Hl. Maria in der Nische der Kapelle. Die Gottesmutter trägt ein blaues Kleid mit weißem Umgang und hat die Hände zum Gebet gefaltet. Die Nische ist mit Blumen geschmückt.
Die Kapelle  ist massiv gebaut, gelb und weiß gestrichen und schließt mit einem Satteldach mit Holzrahmen und schwarzen Dachziegeln ab.
In die Stirnbretter sind wellenfömige Verzierungen eingeschnitzt. Die Nische ist mit Holz umrandet und mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen. Die Holzverkleidungen sind sehr dunkel, sie dürften gestrichen sein. 

Der Kapellenbildstock ist beidseitig von jungen Kastanienbäumen flankiert. Diese Art von Kapellbildstöcken ist häufig vor Bauernhäusern zu finden und wurde oft von Mitte des 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 88
alternative Quelle
Eigenrecherchen 2026, Christine Ateek
Datenbankerfassung
2026-01
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich