Kreuzstöckl - Jaunitztal

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Blockpfeiler
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Jaunitztal 16 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.497028405357, 14.492989182472 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
170 cm

b) Gesamtbreite:
30 cm

c) Gesamttiefe:
30 cm

d) Sockelhöhe:
20 cm

e) Sockelbreite:
40 cm

f) Sockeltiefe:
40 cm

m) Bekrönungshöhe:
30 cm

n) Bekrönungsbreite:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Bildstock_Vereinheitlicht
Symbol

Kreuz: Tatzenkreuz
2 Tatzenkreuzmotive herausgemeißelt im Schaft und im Sockel

Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
massives Steinkreuz aus Granit, auf einem Sockel auf den Pfeiler gestellt, ohne Blockaufsatz - erneuert

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine

Stein-Technik

behauen
Quaderförmiger Sockel der abgeschrägt in den Schaft übergeht, in zwei Teilen gearbeitet ohne Blockaufsatz. Den Abschluss bildet ein Kreuz - erneuert vor ca. 20 Jahren.

Errichtung
1700 - 1850

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Dieser schlanke Pfeiler findet sich vor einem Haus im Jaunitztal. Er wurde vor einigen Jahrzehnten von einer Wiese versetzt, da er dort beim Mähen störte.

Der Pfeiler steht auf einem Sockel und verjüngt sich leicht nach oben. Auf dem Schaft sind schlichte Verzierungen eingemeißelt, im mittleren Bereich des Schafts ein reliefartiges Symbol.  Den zarten Bögen nach, dürfte der Pfeiler aus der frühen Barockzeit 17. bis 18. Jahrhundert stammen. Nachdem diese Gegend damals kaum besiedelt war, könnte er auch als Wegweiser gedient haben. 

Das Steinkreuz als Bekrönung wurde erst vor zwei Jahrzehnten von einem Steinmetz erneuert, als Zwischenteil dient eine kleine Steinfliese. 
Die Säule besteht sonst zur Gänze aus Granit und ist altersbedingt verwittert, aber in gepflegtem Zustand.

alternative Quelle
Eigenrecherchen, Gespräch mit Besitzer 2026, Christine Ateek
Datenbankerfassung
2026-02
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich