Dieser Bildstock steht neben einem Gehweg zwischen einer Siedlung nahe der Kläranlage und einem Gewerbegebiet.
Auf einem Betonsockel ist der quadratische Granitpfeiler aufgesetzt, aus dem eine schmucklose Vierkantsäule herauswächst.
Im Sockel sind die Jahreszahl 1671 sowie die Beschriftung FPRP eingemeißelt.
Die Säule ist schwach abgefast, vorgekehlt wurde der quaderförmige Kopf aufgesetzt, der mit einer geöffneten, tiefen Nische ausgestattet ist.
In der Bildnische findet sich ein Ölbild, das die Hl. Dreifaltigkeit in Form eines Gnadenstuhls darstellt. Gottvater ist dargestellt als älterer Mann mit Bart, trägt eine päpstliche Tiara (dreifache Krone) und ein rotes Gewand mit blauen Ärmeln. Das Kreuz ist nicht sichtbar,
Der Hl. Geist in Form einer Taube befindet sich unten am Bild. Umgeben ist die Szene von stilisierten Wolken. Signiert ist das Bild mit
ML für Maria Lengauer. In der Mitte blättert die Farbe leicht ab.
Im Mittelpunkt der zwei in sich verschnittenen Satteldächer wurde ein einfaches Eisenkreuz eingesetzt. Der Bildstock wurde im Jahre 1994 aufgrund des Baus eines Supermarkts um 100 Meter versetzt und renoviert.