Die Heiligen-Geist-Gasse hat ihren Namen von der kleinen Kapelle, die heute nur mehr durch die markante Türe aus Holz mit Metallbeschlägen in einem auffälligen Eselsrückenportal zu erkennen ist.
Sie wurde als Marien-Kapelle errichtet, aber während der Reformationszeit in Heiligen-Geist-Kapelle umgetauft, da bei den Protestanten die Marienverehrung keine Rolle spielt.
Das denkmalgeschützte spätgotische Haupthaus und der Hofflügel stammen vom Ende des 15. Jahrhunderts, an denen im 17. und 18. Jahrhundert barocke Änderungen durchgeführt wurden. Die Renovierung wurde vorbildlich vom Architekturbüro "Pointner+Pointner"geplant und koordiniert ohne die Außenfassade und das Portal der Kapelle zu zerstören. Auch das Fenster der Kapelle wurde saniert um den typischen Charakter zu erhalten. Bei Dunkelheit sorgt die Stadtbeleuchtung für eine mystische Atmosphäre.