Friedhof - Marienstatue - Grabstätte Marianisten

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie:
Mariendarstellung - Herz Mariä
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Friedhof (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.498332992575, 14.501577615738 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Grabstätte der Marienbrüder

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
in goldener Frakturschrift eingemeißelt in einer Steinplatte am Podest.

Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit Pfeilenden)
massives Kreuz aus Granit

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Bekrönungskreuz

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Sockel, Nische und Kreuz

Stein-Technik

behauen
Die Nische mit Lanzettbogen ist gelb gestrichen und flankiert von toskanischen Säulen mit ionischen Kapitellen. Am Steinsatteldach sitzt ein hohes Steinkreuz.

Errichtung
1870 - 1900

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Grabstätte der Marianisten

Auf der Ostseite des älteren Teil des Friedhofs findet sich in der Ecke die Sammelgrabstätte der Marianisten auch Marienbrüder genannt.
Der christliche Männerorden gründete um das Jahr 1900 eine Schule mit Internat nur für Jungen. Die Schule besteht heute  als "Neue Mittelschule", das Internat wurde 1988 geschlossen, sie wird nun von weltlichen Pädagogen geführt und natürlich auch von Mädchen besucht.

In der Ecke der Grabstätte ist eine lebensgroße Madonna aufgestellt. Sie steht auf einem Sockel in einer spitzbogigen Granitnische, ein typisch gotisches Element, die in eine massive Steinwand, ebenfalls aus Granit, eingelassen ist.
Die Marienstatue selbst ist aus weißem Marmor gehauen, am unterem Teil sieht man typische rosa Marmorierungen. Maria trägt wallende Gewänder und einen Heiligenschein. Sie trägt ein Herz, umwunden von Dornen in den Händen. In der christlichen Ikonografie symbolisiert das Herz ihre Liebe und Hingabe, während die Dornen für ihren miterlebten Schmerz und ihr Mitgefühl mit dem Leiden Jesus steht.

Die Statue steht auf einen mehrstufigem Sockel. Auf dem Steinblock befindet sich eine dunkle Platte mit goldener Inschrift in Frakturschrift:
"Grabstätte der Marienbrüder"
Auf dem weit über die Friedhofsmauer ragenden Spitzbogen ist ein massives, schlichtes Kreuz zu finden.
In diesem Grab wird nach wie vor beerdigt und vereinzelt gibt es auch andere Gräber dieses nur mehr aus wenigen Personen bestehenden Orden.

 

alternative Quelle
Eigenrecherchen KI unterstützt 2026, Christine Ateek
Wikipedia, Schulchronik Marianum
Datenbankerfassung
2026-02
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich