Ohne die Knödelhütte am Hammerleithen-Weg wäre das Freistädter Naherholungsgebiet ein Stück ärmer. Die Knödelhütte ist aus Holz, vermutlich Fichtenholz gebaut, ein genaues Errichtungsdatum ist nicht bekannt.
Jedenfalls wurde sie schon von "Wiener Garnisonen" die zwischen 1850 bis 1924 im Schlosshof Freistadt stationiert waren, als Erholungsplatz bei Sonntagsausflügen benutzt. Die Soldaten verglichen die Hütte als Namensgleichheit mit einem Lokal in Wien namens Knödelhütte, von daher stammt wahrscheinlich der Name Knödelhütte. Die Hütte ist bis heute ein beliebter Rastplatz, manchmal werden auch Parties gefeiert. Im Inneren der frontseitig offenen Hütte finden sich eine lange durchgehende Bank und ein Holztisch. An den Holzwänden sind naturgemäß viele Namen, Herzen und ähnliche "Verzierungen" eingeritzt.
Die letzte umfangreiche Renovierung erfolgte im Jahr 2017. Die Hütte wurde dunkel gestrichen und das Dach mit Schindeln neu eingedeckt.
An der Front wurden Ringe für einfache Turnübungen befestigt, im Hintergrund ein Schild des Kneipp-Fitwegs. Eine Holztafel mit eingeprägtem Name "Knödelhütte" und ein Umgebungsplan sind ebenfalls an der Rückwand angebracht. Unter dem Giebel sind die Namen Johann Blöchl und Bertram Haghofer in Balken eingraviert. Beide Männer sind vom Bauhof der Gemeinde Freistadt und haben die Arbeiten durchgeführt.
Die Hütte verfügt über keine Stromversorgung, daher finden sich weder Cofe to go noch Bierautomat.