Knödelhütte auf der Hammerleithen

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Holzfällerhütte
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Hammerleithenweg
Breiten-, Längengrad:
48.522264609106, 14.511920213699 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Die "Knödelhütte" Die Kaserne war ursprünglich im Schlosshof "Bergfried" Freistadt eingerichtet. Es waren oft Wiener Garnisonen zwischen 1850 bis 1924 in Freistadt stationiert. Sie benutzten die vorhanden Hütte als Sonntagsausflug zur Erholung. sie verglichen die Hütte als Namensgleichheit mit einem Lokal in Wien, welches "Knödelhütte" genannt wurde. Vermutlich ist dieser Name Knödelhütte von dieser Zeit geblieben. Auch später war die "Knödelhütte" von Waldarbeitern und Wanderern als Raststätte gerne willkommen. Liebe Gäste - haltet bitte die Hütte sauber!

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In Druckschrift in einem verglasten Holzrahmen. Mögliche Entstehungsgeschichte der Knödelhütte.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
20 Johann Blöchl 17

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In Holzbalken graviert, helle Schreibschrift, Jahreszahl der Renovierung und Name eines ausführenden Mitarbeiters vom Bauhofes Freistadt.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
20 Bertram Haghofer 17

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In Holzbalken graviert, helle Schreibschift, Jahreszahl der Renovierung und Name eines ausführenden Mitarbeiters des Bauhofes Freistadt.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
KNÖDELHÜTTE

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
auf Holztafel in Blockschift eingeprägt: Name der Hütte

Holz
Holz-Art

Fichte
möglicherweise wurden auch andere Holzarten wie Kiefer verwendet.

Holz-Technik

gezimmert/getischlert

Errichtung
1850 - 1870

Errichtungsgrund
Unbekannt

Ohne die Knödelhütte am Hammerleithen-Weg wäre das Freistädter Naherholungsgebiet ein Stück ärmer. Die Knödelhütte ist aus Holz, vermutlich Fichtenholz gebaut, ein genaues Errichtungsdatum ist nicht bekannt. 
Jedenfalls wurde sie schon von "Wiener Garnisonen" die zwischen 1850 bis 1924 im Schlosshof Freistadt stationiert waren, als Erholungsplatz bei Sonntagsausflügen benutzt. Die Soldaten verglichen die Hütte als Namensgleichheit mit einem Lokal in Wien namens Knödelhütte, von daher stammt wahrscheinlich der Name Knödelhütte. Die Hütte ist bis heute ein beliebter Rastplatz, manchmal werden auch Parties gefeiert. Im Inneren der frontseitig offenen Hütte finden sich eine lange durchgehende Bank und ein Holztisch. An den Holzwänden sind naturgemäß viele Namen, Herzen und ähnliche "Verzierungen" eingeritzt.

Die letzte umfangreiche Renovierung erfolgte im Jahr 2017. Die Hütte wurde dunkel gestrichen und das Dach mit Schindeln neu eingedeckt.
An der Front wurden Ringe für einfache Turnübungen befestigt, im Hintergrund ein Schild des Kneipp-Fitwegs. Eine Holztafel mit eingeprägtem Name  "Knödelhütte" und ein Umgebungsplan sind ebenfalls an der Rückwand angebracht. Unter dem Giebel sind die Namen Johann Blöchl und Bertram Haghofer in Balken eingraviert. Beide Männer sind vom Bauhof der Gemeinde Freistadt und haben die Arbeiten durchgeführt.

Die Hütte verfügt über keine Stromversorgung, daher finden sich weder Cofe to go noch Bierautomat.

alternative Quelle
Eigenrecherchen 2026 , Christine Ateek und Auskunft Gemeinde Freistadt
Datenbankerfassung
2026-02
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich