Barbarasäule vor der Kaserne

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Blockpfeiler
Zustand:
Witterungsschäden
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Zemannstaße/Grünfläche (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.50473458111, 14.503412246704 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
geschätzt 300 cm

b) Gesamtbreite:
50 cm

d) Sockelhöhe:
60 cm

g) Säulen/Pfeilerhöhe:
220 cm

j) Aufsatzhöhe:
80 cm

k) Aufsatzbreite:
60 cm

m) Bekrönungshöhe:
30 cm
AKfKDF_Bemassung_Bildstock_Vereinheitlicht
Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall
Öl auf Blech

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Barbara
Mit Soldatengrab und Kanone da sie auch Schutzpatronin der Soldaten ist. Rostschäden


Kreuz
Kreuzform

Patriarchen Kreuz (mit Ankerenden)
Doppelbalkenkreuz auf Kugel

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
schmiedeeisern


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit Ankerenden)
Vier kleinere Kreuze an den Giebeln des Kreuzdaches, verbunden mit der Kugel, an der das Doppelbalkenkreuz befestigt ist.

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Hl. fünf Wunden des leidenden Herrn


Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Barbara
Die hl. Barbara ist auf beiden Bildern dargestellt hier mit dem Attribut Turm. Sie ist auch Schutzpatronin der Bergleute, Architekten, Zimmerleute, Feuerwehrleute und mehr.

Künstler

Wagner, Herbert, Prof. (22.1.1931 - 23.1.2021)
Bilder Öl auf Metall

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine

Stein-Technik

behauen
mehrere Teile, abgestufter Sockel darüber der abgefaste Schaft mit dem Bildaufsatz dem Kreuzdach mit Kugel und Metallkreuz.

Errichtung
1850 - 1900

Votationsgrund
Gedenken

Ehemalige Burgfriedsäule

Die mächtige Bildsäule findet sich vor der Kaserne bei der Einmündung von der Zemannstraße zur Linzer Straße auf einer Grünfläche.
Sie ist eine alte Burgfriedsäule (Lichtsäule) und stand bis 1930 beim Mauthaus, der südlichen Burgfriedgrenze von Freistadt. Damals wurde sie von ehemaligen Artilleristen und Pionieren renoviert und für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs als Gedenksäule geweiht.
im Jahre 1938 wurde die Bundesstraße ausgebaut, der Kreuzungsbereich beim Mauthaus neu gestaltet und die Bildsäule nahe der Kaserneneinfahrt aufgestellt.

Der Sockel hat einen achteckigen Querschnitt, seine Sichtflächen sind glatt, es ist keine Jahreszahl vorhanden. Profiliert abgesetzt erhebt sich eine, durch tiefe Abfasungen entstandene, schmucklose Oktogonsäule, die mit einer Hohlkehle die vorgekröpfte, wuchtige, quaderförmige Giebellaterne trägt.

Der Tabernakel ist nach drei Seiten offen und bis auf Nischentiefe gefüllt. Prof. Herbert Wagner schuf im Jahre 1989 drei Bildnisse der Hl. Barbara auf Blech gemalt. Leider ist ein Bild verschwunden, die beiden anderen stark durch Rost beschädigt. 

Das Giebeldach wird von quadratischen Eckpfeilern getragen, die dreieckigen Giebelfelder schließen wandgleich an das vorspringende Giebeldach, das aus zwei verschnittenen Satteldächern gebildet ist.
Kunstvoll und ein wenig verspielt wirkt die eiserne Bekrönung. Im Schnittpunkt erhebt sich ein Doppelbalkenkreuz, auch Wetterkreuz genannt. 
Jeder einzelne Giebel trägt ein kleines Eisenkreuz, in der Mitte ist eine Kugel. Die fünf Kreuze sollen die hl. fünf Wunder des leidenden Herren symbolisieren.

Um wieder in altem Glanz zu erstrahlen ist eine Renovierung der Säule, vor allem der Bilder notwendig.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 46,47
Datenbankerfassung
2026-03
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich