Das Marterl wurde im Jahre 1908 errichtet und durch den hochwürdigen Herrn Pfarrer Schinagl eingeweiht.
Das ursprüngliche Bild wurde von Herrn Öllinger aus Bad Leonfelden gemalt, welches jedoch unauffindbar ist.
Zu diesem Marterl gibt es 2 Geschichten:
1. Geschichte:
Die damalige Bäuerin vom Lainerhaus ging an einem sehr kalten und stürmischen Tag von Sonnberg nach Vorderweißenbach zu ihrem Elternhaus.
Als sie nicht nach Hause kam, ging ihre Familie auf die Suche. Sie wurde spät abends erschöpft und halb erfroren bei der Hoferkapelle in Glashütten aufgefunden.
Zum Dank, dass Sie noch am Leben war, hat ihr Gatte Herr Stürmer 1908 einen Bildstock an der Sonnbergerstraße errichten lassen.
2. Geschichte:
Rosina Gußner erfuhr von ihrer Schwiegermutter, dass der damalige Besitzer des Lainerhauses (Herr Stürmer) bei der Heuernte mit dem Pferdefuhrwerk einen Unfall hatte. Die Schwester von Herrn Stürmer saß auf der Heufuhre, rammte sich die Heugabel in den Unterleib und starb.