Hinter dem Bahnhof an einer Straßenkreuzung steht ein Breitpfeiler zur Erinnerung an einen Unfall im Jahre 1892.
Der farbenfrohe Pfeiler ist inmitten eines mit Kieselsteinen eingefassten Quadrates verankert. Der Sockel ist quaderförmig, die Zahl 1893 ist eingemeißelt.
Der Schaft ist etwas schmäler und schließt mit drei spitzbogigen Nischen ab, darauf ist eine Kugel mit Eisenkreuz.
Die Ölbilder sind auf Blech gemalt, es findet sich keine Signatur. An der Vorderseite ist die Darstellung des Unfalls zu sehen, darüber Maria mit Kind auf einer Wolke. Auf der Wolke steht "EX VOTO" lateinisch für "aus einem Gelübde" gechrieben.
Darunter steht geschrieben:
"Die Lokomotive pfiff und dampfte, das Pferd erschrak und stampfte und begrub Herrn Johann Horner, vulgo Groissenbauer.
Geschehen am 30. Mai 1892 an dieser Stelle! Gott sei seiner armen Seele gnädig."
in einer seitlichen Nische findet sich Erzengel Michael mit rotem Gewand, blauen Umhang und grünlicher Kopfbedeckung.
Er trägt goldgelbe Engelsflügel, in der rechten Hand eine Flamme, in der linken Hand eine Waage.
In der zweiten Nische findet sich der hl. Martin auf einem weißen Pferd. Er trägt ein rotes Gewand mit blauem Mantel, den er anhebt für den Bettler. Der Bettler kniet vor ihm und ist spärlich bekleidet.
Der Beitpfeiler ist sehr gepflegt und liegt an einem Radwanderweg.