Marienfigur mit Kindern am Marianum

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Denkmaltragendes Objekt
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
St. Peterstraße 2/1 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.511359249456, 14.501137733459 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
MARIANUM

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
in Blockbuchstaben braun aufgemauert, unter der Nische über dem Schultor

Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Schutzmantelmadonna
Maria als Schutzfrau der Jugend mit zwei Kinderfiguren

Material für Figuren

Stein
Sandstein. Die Schutzmantelmadonna ist in eine Konche gestellt.

Errichtung
1900 - 1908

Errichtungsgrund
Anlass mit aktuellem Bezug

Die Schutzmantelmadonna nimmte Bezug auf die zu unter Schutz zu stellenden Kinder des Marianums.

Über dem Eingang der Schule des Marianums findet sich eine Nische mit einer Figurengruppe. Die Schule wurde 1908 fertiggestellt.
Zentrale Figur ist Mutter Maria. Sie steht aufrecht in wallendem Gewand. Ihr Blick ist fürsorglich nach unten zu zwei Kinderfiguren 
geneigt. Ein Kind blickt gläubig zu Maria auf, während das zweite Kind die Hände zu ihr erhebt.
Hinter Marias Kopf und Oberkörper ist eine große Muschelform in die Nische eingearbeitet. In der christlichen Kunst symbolisiert diese Muschel
oft die Jungfräulichkeit Marias oder die Taufe.
Die Figurengruppe befindet sich in einer kunstvollen Ädikula.
Als Ädikula bezeichnet man einen kleinen, meist wandgebundenen Architekuraufbau, der meist aus zwei Säulen oder Pfeilern besteht.
Abgeschlossen wird das Bauwerk durch ein Gebälk mit Giebel.

Die Bildhauerarbeit besteht aus hellem Stein vermutlich Steinguss, typisch für die Fassadengestaltung marianistischer Bildungsanstalten 
dieser Epoche. 
Unter der Nische steht  in braunen Blockbuchstaben "MARIANUM" geschrieben, die Bezeichung für die Schule.

Die Skulptur wirkt sehr gut erhalten und zeigt kaum Verwitterungsspuren, was oft bei Sandstein der Fall ist.
Das spricht für verdichteten Steinguss oder eine schützende Beschichtung.

alternative Quelle
Eigenreicherchen 2026 KI unterstützt, Christine Ateek
Datenbankerfassung
2026-04
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich