Das Ultimatum

Am 23. Juli 1914 überreicht der k. u. k.-Gesandte Baron Giesel in Belgrad ein bis zum 25. Juli befristetes Ultimatum an Serbien.

Darin werden unter anderem ein Verbot der hetzerischen Propaganda gegen Österreich, eine polizeiliche Untersuchung unter Mitwirkung österreichischer Beamter und eine Säuberung der österreichfeindlichen Kräfte verlangt. Serbien will einen Teil der Forderungen erfüllen, die Teilnahme österreichischer Beamter an der Untersuchung des Verbrechens wird abgelehnt.

Mit dieser Antwort ist man in Wien nicht zufrieden, die diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern zerbrechen endgültig.

Autor: Kurt Cerwenka, 2014

1914: Die Begeisterung für den Krieg - Dokumentation zur Presse-Ausstellung im Mühlviertler Schlossmuseum vom 25. April bis 25. Mai 2014.