Dieses Kleindenkmal, „Waldandacht“ genannt, wurde 1920 errichtet. Es war eine Initiative des Obmanns des Verschönerungsvereins Leonhard Wölfl und Johann Schmidberger, dem Besitzer des Bauernhofes „Hansbauer“, in Furtberg 31. Sie errichteten dieses Wegkreuz aus Dankbarkeit über die glückliche Heimkehr der Söhne aus dem Ersten Weltkrieg. Die Ruhebank ist eine Einladung zur kurzen Andacht „mitten im Wald“. Der Verschönerungsverein Bad Hall wurde vom Gärtnermeister Leonhard Wölfl gegründet. Er sah als Aufgabe des Vereines die Aufschließung der ländlichen Umgebung des Kurortes durch Errichtung und Erhaltung von Gehwegen und Aufstellung von Ruhebänken für die Kurgäste. Der Verschönerungsverein stellte im Jahre 1958 mit dem Ableben seines letzten Obmanns Gemeindesekretär Karl Hölzl seine Tätigkeit ein. Die Arbeiten dieses Vereins wurden auf freiwilliger Basis geleistet. Das wohl bekannteste Kleindenkmal in Bad Hall ist die „Waldandacht“ genannte Andachtsstätte. Sie liegt am beliebten Wanderweg vom Bahnhof / Eurospar – zum Holznerweg, entlang des gepflegten Weges am Haller Bach zum Fernbach - zur „Waldandacht“ und als Rundweg zurück nach Kleinmengersdorf – Furtmühle – ehemaliges Holznergut – Bahnhof. 2018 wurde die Waldandacht durch die Aktivitäten der "Frauenzimmer" aus Bad Hall renoviert. Als Erinnerung daran brachten sie eine kleine Tafel anmit dem Renovierungsjahr 2018 an.