Der passionierte Jäger Josef Spindler, Niederriegl (vulgo „Loi“) gab zu seiner Lebzeit ein Gelübde ab, eine Hubertuskapelle für die Jägerschaft zu errichten. Noch an seinem Sterbebett versprachen Walter und Gaby Huemer diese Kapelle zu bauen. Gaby Huemer, geb. Spindler, ist die Tochter von Josef und Maria Spindler. Der Platz auf der Anhöhe über Zachleiten bot sich an. Erstens haben Walter und Gaby Huemer in diesem Bereich Frankenburgs das Jagdrevier und zweitens blickt man direkt hinüber zum Riegl, wo das Loi - Kreuz und das Haus Spindler stehen. Das nötige Grundstück wurde von Josef Koberger, vulgo „Michlbauer z’Zachleiten“, gratis zur Verfügung gestellt. Und so begannen die Bauarbeiten im Mai 2008. Bei den Bauarbeiten waren natürlich Walter und Gaby Huemer mit ihren Söhnen Alexander, Christian und Manuel hauptbeteiligt. Unterstützt wurden sie von Günther Aiterbichler, Josef Aschenberger und Manfred Streicher. Der Dachstuhl wurde unter der Regie von Anton Koberger gefertigt. Bereits im Juli wurde das Dach mit Hilfe eines LKW-Kranes aufgesetzt und von Stefan Loi und Alois Hemetsberger gedeckt. Bald darauf begann der Maler Kons. Walter Paulusberger aus Aspach mit der malerischen Ausschmückung. Das Gemälde stellt die Legende vom weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih dar. Die Schmiedearbeiten wurden von Anton Binder und Alois Seifriedsberger ausgeführt. Die Tafeln mit den Inschriften stammen von Franz Schallmainer, Vöcklamarkt. Die Tischlerarbeiten wurden von Andrea Seifriedsberger und Mario Wieser ausgeführt. Insgesamt haben 50 Personen am Entstehen der Hubertuskapelle mitgewirkt. Die Segnung der Kapelle erfolgte durch Pfarrer Konsistorialrat Josef Sallaberger am 3.5.2009. Zu dieser Feier kamen mehr als 1000 (!) Menschen.
Ein mit Biberschwanzziegeln gedecktes Satteldach ist mittels einer Holzkonstruktion vorgezogen und wird von zwei runden Holzsäulen gestützt. Der Altarraum ist mit einem Schmiedeeisengitter verschlossen.