Südlich der Kirche steht der Wallfahrerbrunnen, ursprünglich ein Wellradbrunnen mit Kette und eisenbeschlagenen Holzeimern. Die zylindrische Graniteinfassung ist 85 cm hoch und hat einen Durchmesser von 125 cm. Die prachtvolle Schmiedeeisenarbeit (H: 110 cm, D: 115 cm) in Form von Additionsmustern (Rundeisen und Stäbe mit Blüten) stammt ebenso wie der barocke, achtseitig geschwungene Brunnenhelm (H: 120 cm) aus der Zeit um das Jahr 1700. Bekrönt wird dieser durch eine Blechschnittfigur (40 cm) „Mutter Gottes im Halbmond“. Der Brunnen stand ursprünglich ca. 80 cm näher bei der Kirche. Da die Durchfahrtsbreite auf der Straße sehr gering war, wurde er im Zuge der Außengestaltung des neu erbauten Mesnerhauses 2006 versetzt und auch renoviert. Die Blechschnittfigur restaurierte Franz Kohler.