Wassenberger Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Laubenkapelle
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4360 Grein (Perg)
Adressbeschreibung:
Am Weg zum Wassenberger.
Adresse (Ortschaft):
Panholz 21 (Panholz)
Breiten-, Längengrad:
48.242361862829, 14.867760355542 (Navigation starten)
Symbol

Kreuz: Kleeblattkreuz
Das goldfarbene Kreuz ist in einem Vierpass gerahmt und mit rotem Hintergrund versehen im Zentrum des Antependiums.


Inschrift
Inschriftentyp

Marienmonogramm
Eingraviert schwarz nachgemalt, auf silbernen Untergrund steht das Monogramm auf der Vorderseite der Konsole.


Symbol

Kreuz: Lateinisches Kreuz
Ein stuckiertes, weiß gestrichenes Kreuz ist im Giebelfeld des vorgezogenen Laubenanbaus.

Kapellenausstattung

Altar
Einfacher Altar auf dem auch ein Messbuch liegt, mit aufwendig verziertem Antependium.


Tür
Türsturz

Bogenförmiger Sturz
Segmentbogen mit Granitgewände

Türblatt

Glastür
Die Tür mit Oberlichte besteht aus Holzsprossen mit Glasfüllungen.


Fenster
Fensterform

Kielbogen (Spitzbogen)

Fensterfunktion

Bildfenster
2 Bildfenster an den schrägen Seiten neben dem Altar.


Kapellenausstattung

Wandkerzenhalter
4 Stück,2 goldene Wandkerzenhalter, die die Konsole mit der Madonna flankieren je einer an den Seitenwänden..


Kapellenausstattung

Standkerzenhalter
2 schmiedeeiserne Kerzenhalter stehen auf dem Altar.


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit Kleeblattenden)

Kreuzdarstellung

Kruzifix
Ein Metallstandkreuz vergoldet steht auf dem Altartisch.


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria Königin
Auf einer großen gewölbt geformten Konsole über dem Altartisch steht die Madonna mit Kind.


Kapellenausstattung

Sitzbank
2 x 3 Sitzreihen.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Bleiglas

Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Fußwaschung
Die Darstellung befindet sich im Bildfenster.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Bleiglas

Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Auferstandener Christus
Die Darstellung befindet sich im Bildfenster.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
weiß gestrichen.

Errichtung
1951 - 1960

Votationsgrund
Unfall mit gutem Ausgang

Erhebung Firmgruppe 1975: Der Wassenberger ist mit einer Holzfuhre verunglückt (etwa 1948). Er hat das Malheur trotz schwerer Kopfverletzungen überlebt, aus Dankbarkeit errichtete er mit seinem Sohn Hans (er war gelernter Maurer) anfangs der Fünfziger Jahre eine Kapelle. Beim Hausumbau übriggebliebene Ziegel wurden hier verwendet. In der Kapelle stand eine wertvolle Marienstatue, diese wurde jedoch von spielenden Kindern zerschlagen. Die Kapelle war frei zugänglich; sie war ein Ort der Besinnung, Zufluchtsort für Schüler und Wanderer bei schlechter Witterung - nicht zuletzt auch willkommenes Versteck für Kleidungsstücke, welche von den Eltern "verordnet", von den Schulkindern hingegen mit Scham getragen wurden: Es wurde so manche Schürze von Schülerinnen tagsüber in der Kapelle "deponiert" und auf dem Heimweg einfach wieder umgebunden. Die Kapelle wurde 1995 von Frau Lumetsberger zum Andenken an ihren Vater neu aufgebaut und am 8. Dezember 1995 von Dechant Monsignore Müller gesegnet. Der im 5/8 Schluss gebaute Chorraum weist 2 mit Schildbögen gemauerte Spitzbogenfenster auf, die als Bildfenster gestaltete sind.

Literaturquelle
2011
Flurdenkmäler in der Pfarre Grein,
Dipl. HTL-Ing. Georg Freinschlag , Seite 72
Datenbankerfassung
2020-09
Heilingbrunner Brigitte
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich