Abgerissene Kapelle in Pemsedt

Stammdaten

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Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Abgekommen
Nachfolger:
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4242 Hirschbach im Mühlkreis (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Pemsedt 5
Breiten-, Längengrad:
48.459016938331, 14.409361872353 (Navigation starten)
Errichtung
1922

Votationsgrund
Pest/Seuche

Die Kapelle wurde um 1922 von der Pemsedter Bevölkerung errichtet – zum Dank, dass während einer Seuche die Tiere nicht bzw. nicht so schlimm wie anderswo erkrankten. Bis Mitte der 1950er Jahre fanden im Mai täglich Andachten statt – Montag bis Samstag am Abend und Sonntag am Nachmittag. Anfang 1960 wurde die Kapelle beim Bau des Güterwegs abgerissen. Die Pemsedter waren einheitlich dafür, sonst hätte die Straße am Dorfrand, von Hofreith kommend, aufgehört. Die damaligen Autobesitzer Binder und Hinterleithner meldeten ihre Fahrzeuge vor dem Güterwegbau über die Wintermonate immer ab, da sie nicht fahren konnten. Zuerst wurde der Güterweg bis zum Horner- Haus, Pemsedt 6 (früher Nr. 1, dann Nr. 2) gebaut. Erst 1994/95 erfolgte der Weiterbau des restlichen Güterwegs. In der Zwischenzeit wurde der Güterweg in Richtung Binder, Loischl etc. gebaut.

Datenbankerfassung
2020-05
Schauer Regina
Letzte Überarbeitung
2021-12
Atteneder Helmut
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich