Unfallkreuz Kramer

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Dachkreuz
Kreuzform:
Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)
Kreuzdarstellung:
Kreuz ohne Figur
Zustand:
Gut
Vorgänger:
Ort (Bezirk):
4794 Kopfing im Innkreis (Schärding)
Adressbeschreibung:
Das Unfallkreuz auf der Rückseite Stöckls befindet sich unmittelbar nach dem Kreuzungsbereich der Sighartinger 1139 – Ruholdinger Straße 1172, ca. 50m Richtung Münzkirchen rechts auf dem Grundstück der Familie Kramer.
Adresse (Ortschaft):
Kopfingerdorf 2
Breiten-, Längengrad:
48.43915794026, 13.65063339591 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
210 cm

b) Gesamtbreite:
153 cm

c) Gesamttiefe:
16 cm

d) Sockelhöhe:
48 cm

e) Sockelbreite:
36 cm

f) Sockeltiefe:
20 cm

j) Kreuzhöhe:
153 cm

k) Kreuzbreite:
95 cm

l) Kreuztiefe:
10 cm
AKfKDF Bemassung Kreuz Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
8. 2. 1982

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine

Stein-Technik

behauen
Der Granitsockel hat auf der Vorderseite ein freistehend - erhabenes Kreuz und im Mittelteil eine Breite von 34cm.


Holz
Holz-Art

Eiche
Das Kreuz, die Bedachung und der Holzsockel (Höhe 9cm, Vorderseite 25cm, Tiefe 16cm) sind aus Eichenholz.

Holz-Technik

gezimmert/getischlert

Errichtung
1951 - 2000

Votationsgrund
Unfall mit tödlichem Ausgang

Das Kreuz wurde auf Grund des tödlichen Verkehrsunfalls (8. Februar 1982) für den verunglückten Helmut Kramer an der Unglückstelle in Gaspoldshofen errichtet.

Das Kreuz wurde auf Grund des tödlichen Verkehrsunfalls (8. Februar 1982) für den verunglückten Helmut Kramer an der Unglückstelle in Gaspoldshofen errichtet.

Nach 33 Jahren, Helmut wäre 66 Jahre alt geworden (2016), entschloss sich Berta Kramer das Kreuz nach Hause zu bringen und es fand Platz an der ansonsten leeren Rückseite des Stöckels.

Denn auch zu Lebzeiten von Helmut Kramer war das Pestgelübde immer ein Anliegen von ihm, daher war das Kreuz beim Sebastiani Stöckl anzubringen, der richtige Platz.

Das Dachkreuz ist aus Eichenholz (vom alten Glockenstuhl der Pfarrkirche) mit einem welligen Abschlussbrett vorne und mit einem kleinen Biberschwanz - Kupferblechdach versehen. Die seitliche Bedachung hat eine Länge von 85cm. Das Kreuz steht auf einem Holzsockel, der wiederum auf einem Granitsockel, der im Mittelteil eine Breite von 34cm hat und auf dem ein kleines Kreuz herausgearbeitet ist. Auf dem Kreuzstamm ist das Todesdatum hineingeschnitzt „8. 2. 1982“, auf dem Querbalken „Helmut + Kramer“.

alternative Quelle
Nach Angaben von Frau Berta Kramer
Recherchen Johann Gschwendtner
Datenbankerfassung
2021-02
Gschwendtner Johann
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich