Steingarten Steyregg - (02) Migmagranit

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Besondere Steinausformung
Zustand:
Gut
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4221 Steyregg (Urfahr-Umgebung)
Adressbeschreibung:
an der südlichen Stadtmauer zwischen der Durchgangsöffnung westseitig und dem Zaun zum Kinderspielplatz ostseitig
Adresse (Ortschaft):
Stadtturmgasse 8
Breiten-, Längengrad:
48.284587, 14.371092 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
60 cm

b) Gesamtbreite:
110 cm

c) Gesamttiefe:
85 cm
AKfKDF_Bemassung_Allgemein_Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Migmagranit 2 „Steyregger Granit“ könnte man ihn bezeichnen, weil er in unsrer nächsten Umgebung am häufigsten vorkommt. Er ist ein mittelkörniger, etwas dunklerer Granit. Die dunklen Bestandteile treten um einiges stärker hervor. Die großen Steinbrüche davon erleben wir hier rundum Steyregg oder um Pulgarn. Beispiele finden wir beim „Rinnenden Stein“ am Daxleitnerweg, am Pfenningberg, Hohenstein und Luftenberg. Alter: ca. 320 Millionen Jahre

ist Wegstation
Weg
Steyregg - Steingarten (11 Stationen)
Wegstation
2
Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Migmagranit

Stein-Technik

naturbelassen

Errichtung
2019

Errichtungsgrund
Anlass mit aktuellem Bezug

Bei der Begehung des Pfenningberges mit dem Geologen Mag. Erich Reiter entstand die Idee beim Heimatverein Steyregg die Mühlviertler Geologie in Form eines Steingartens der Bevölkerung näher zu bringen.

Dieser in der Umgebung von Steyregg (Pfenningberg, Hohenstein, Luftenberg) weit vergbreitete Typus wurde früher oft mit dem (jüngeren) Mauthausener Granit gleichgesetzt. Er gehört aber – wie der Weinsberger Granit – zur sogen. „älteren Granitgeneration“ und zeigt mit diesem oft eine enge Verzahnung, wie zum Beispiel am „Rinnenden Stein“ (ID 1610) am Daxleitnerweg nördlich von Steyregg.

Sein Aussehen ist relativ heterogen; von mittel- bis feinkörnig, und von dunkler, sogar dioritischer Zusammensetzung bis zu helleren Vertretern. Oft sind größere Feldspatkörner und Schollen des Weinsberger Granites übernommen (Phänomen des „magma-mingling“, also der nicht vollständigen Durchmischung und Durchdringung zweier Magmentypen).

Im Rahmen einer Diplomarbeit von E. Krenn an der Universität Salzburg wurde er 1999 geologisch-petrographisch genau untersucht.

Alter: ca. 320 Millionen Jahre

alternative Quelle
Recherchen Willibald Kutscher vom 17.04.2020
Datenbankerfassung
2021-03
Kutscher Willibald
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich