An der Kreuzung der Allerheiligener Bezirksstraße und dem Ortschaftsweg nach Niederlebing befindet sich die Reiwegerer-Kapelle.
Die 1849 von Baumeister Philipp Aigner vom Reisegerergut erbaute Kapelle wurde 1881 von Michl Körner am Auergute neu eingedeckt, 1930 von Zimmerer Martin Haas aus Lanzenberg ein neuer Dachstuhl gesetzt und von Alois Schreihofer aus Perg und Josef Frischauf aus Schwertberg eingedeckt.
Die letzte große Renovierung der Kapelle erfolgte 1982/83. Dabei wurden alle Bilder im Innern auf Holzplatten nach den verblassten Vorgängerbildern von Hans Nirnberger völlig neu gemalt. Das schmiedeeisernen Gitter der Eingangstür und jenes vor der Altarnische wurden vom Kunstschmied Erwin Wurm angefertigt bzw. restauriert. Seither wurde die Kapelle immer wieder neu gefärbelt.
Die geräumige Kapelle hat rechts und links vom Mittelgang je drei Sitzbänke. Die Türnische ist 193 cm hoch und 83 cm breit und mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen.
Die Altarnische ist 131 cm breit, 163 cm hoch und 117 cm tief. Im oberen Teil der Altarnische befinden sich zwei runde Fenster, die hauptsächlich der Belüftung dienen. Über dem Portal befinden sich zwei Rundbogenfenster ohne Verglasung und eine Rundbogennische ohne Inhalt.
Die Kapelle hat eine flache Decke, darüber befindet sich ein Dachboden. Das abgewalmte Satteldach ist mit Ziegeln gedeckt.