Sie steht ungefähr zwei Kilometer außerhalb von Waizenkirchen auf der Anhöhe zwischen Waikhartsberg und Obergschwendt.
Über das Alter finden wir keine Nachrichten. Das Eisengitter trägt wohl die Jahreszahl 1823, die Kapelle selbst ist aber bestimmt älter. Frau Elisabeth Eberstaller, die 1918 am Mayrhaus geboren wurde, erinnerte sich an die Originaleinrichtung: Eine barocke Madonna mit zwei Engelkerzenleuchter. An der Rückseite der Kapelle war damals noch ein Bild, leider kann sie sich auf die Darstellung nicht erinnern.
1958 ließ sie der damalige Besitzer, Herr Ing. Robert Pühringer, restaurieren und eine Pieta hineinstellen.
Die Kapelle ist in Massivbauweise halbrund errichtet. Gedeckt ist sie mit einem gefalzten Zeltdach aus Blech, grau gestrichen, Rückseite rund, Vorderseite abgewalmt. Die Seitenwände sind an der Frontseite schräg vorstehend, Kreuzfenster in den Seitenwänden. Die Pieta in der Rundbogennische wird durch ein Glasfenster in einem Holzrahmen, im Bogen mit gebogenen Sprossen, und einem Schmiedeeisengitter geschützt. Bruchsteinplatten am Boden in der Nischenausnehmung.