Waikhartsberger-Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Gut
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4730 Waizenkirchen (Grieskirchen)
Adressbeschreibung:
auf der Anhöhe zwischen Waikhartsberg und Obergschwendt
Adresse (Ortschaft):
Waikhartsberg (Waikhartsberg)
Breiten-, Längengrad:
48.316313825221, 13.859560598422 (Navigation starten)
b) Gesamtbreite:
233 cm

c) Gesamttiefe:
235 cm
AKfKDF Bemassung Kapelle Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1823 am Gitter

Initialen
F L T L

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Die Jahreszahl könnte auf die Errichtung hinweisen, ist aber nicht bestätigt. F L T L - Frakturschrift am Gitter, im Bogen. Die Initialen sind nicht eruiert.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Renoviert 1983 E. und F. Froßdorfer

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Frakturschrift, schwarz aufgemalt

Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Pieta

Material für Figuren

Holz
gefasst


Kapellenausstattung

Kniebank
Holz, vor der Nische


Fenster
Fensterform

Kreuzstockfenster

Fensterfunktion

Belichtung
An jeder Seiten des Laubenvorbaues befindet sich ein Kreuzfenster ohne Glas


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Am Giebel der Kapelle


Tür
Türsturz

Gerader Sturz
Öffnung bis zur Traufenlinie

Türblatt

Kein Türblatt - offen
Die gesamte Vorderseite ist offen.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Mischmaterial
halbkreisförmig aufgemauert

Mauerwerk-Technik

verputzt
Halbkreisförmig aufgemauert, Außenwand gelber Spritzputz, kein Sockel. Bildseite und Nische glatt verputzt weiß. Seitenwände an der Frontseite schräg vorgezogen. Kreuzfenster an den Seitenwänden. Der Holzrahmen der Rundbogennische ist tiefer gesetzt, Nische innen halbrund blau.

Errichtung

Votationsgrund
unbekannt

Es wird vermutet, dass die im Gitter befindliche Jahreszahl 1823 nicht das Errichtungsjahr ist. Die Kapelle soll älter sein.

Sie steht ungefähr zwei Kilometer außerhalb von Waizenkirchen auf der Anhöhe zwischen Waikhartsberg und Obergschwendt.

Über das Alter finden wir keine Nachrichten. Das Eisengitter trägt wohl die Jahreszahl 1823, die Kapelle selbst ist aber bestimmt älter. Frau Elisabeth Eberstaller, die 1918 am Mayrhaus geboren wurde, erinnerte sich an die Originaleinrichtung: Eine barocke Madonna mit zwei Engelkerzenleuchter. An der Rückseite der Kapelle war damals noch ein Bild, leider kann sie sich auf die Darstellung nicht erinnern.

1958 ließ sie der damalige Besitzer, Herr Ing. Robert Pühringer, restaurieren und eine Pieta hineinstellen.

Die Kapelle ist in Massivbauweise halbrund errichtet. Gedeckt ist sie mit einem gefalzten Zeltdach aus Blech, grau gestrichen, Rückseite rund, Vorderseite abgewalmt. Die Seitenwände sind an der Frontseite schräg vorstehend, Kreuzfenster in den Seitenwänden. Die Pieta in der Rundbogennische wird durch ein Glasfenster in einem Holzrahmen, im Bogen mit gebogenen Sprossen, und einem Schmiedeeisengitter geschützt. Bruchsteinplatten am Boden in der Nischenausnehmung.

Literaturquelle
1995
Datenbankerfassung
2025-05
Kriegner Wolfgang
Letzte Überarbeitung
2025-07
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich