Erinnerungstafel Martin Eberl

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Grabstein
Zustand:
Gut
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4801 Traunkirchen (Gmunden)
Adressbeschreibung:
Befindet sich an der südlichen Friedhofsmauer der Pfarre Traunkirchen.
Adresse (Ortschaft):
Klosterplatz 1 (Traunkirchen)
Breiten-, Längengrad:
47.845577494997, 13.791956305504 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
21 cm

b) Gesamtbreite:
25 cm

c) Gesamttiefe:
3 cm
AKfKDF_Bemassung_Allgemein_Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hier ruhet Martin Eberl. K:K: Waldaufseher von Kar:bach verunglükte am 20. März 1886 im 27. Lebensjahr Gewidtmet von seine Col=legen.

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Die Marmortafel ist in der Wand eingelassen, die schwarze Gravur in Frakturschrift gesetzt.

Stein
Stein-Art

Marmor

Stein-Technik

geschliffen

Errichtung
1890

Votationsgrund
Unfall mit tödlichem Ausgang

Martin Eberl starb bei einem tragischen Forstunfall.

Die Steintafel erinnert an den tragischen Forstunfall des Martin Eberl, ein gebürtiger Salzburger (Mittersill, Bez. Zell am See). Er wurde als "Spezialist" zum "Riesenbau" (mit Baumstämmen ausgelegte Holzrutsche) nach Kaarbach zugeteilt und lebte in Kaarbach Nr. 70. Im Salzburgischen waren damals die Spezialisten für den Holzriesenbau zu Hause. Die Todesursache war eine Gehirnlähmung infolge eines Felssturzes. 

Die Kameradschaft der Forstfahne Traunkirchen/Neukirchen übernahm die Patenschaft für die steinerne Grabtafel und ließ die Steintafel sanieren (siehe Foto 2). Die Kosten dafür teilten sich die Gemeinde Traunkirchen, die österreichischen Bundesforste und die Kameradschaft der Forstfahne.

Die Erinnerungstafel wurde am "Auflagstag" der Kameradschaft der Forstfahne (110-jähriges Jubiläum) - 7.6.2009 - durch KonsR. Walter Mitsch gesegnet.

 

alternative Quelle
Recherchen 2025, Rosa Höller und Ing. Alois Siegesleitner
Datenbankerfassung
2026-02
Siegesleitner Alois
Letzte Überarbeitung
2026-03
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich