Johannes Nepomuk Statue

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie:
Heiligendarstellung - Hl. Johannes Nepomuk
Zustand:
Witterungsschäden
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Erfassungsqualität:
Ort (Bezirk):
4801 Traunkirchen (Gmunden)
Adressbeschreibung:
Befindet sich nordöstlich neben der Liegenschaft Ortsplatz 13.
Adresse (Ortschaft):
Ortsplatz (Traunkirchen)
Breiten-, Längengrad:
47.844266995565, 13.790003657341 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
463 cm

b) Gesamtbreite:
160 cm

c) Gesamttiefe:
160 cm
AKfKDF_Bemassung_Allgemein_Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Eingeputzte Marmortafel erinnert an das Errichtungsjahr 1724.

Künstler

Moser, Sepp (1925 - 1985)

Stein
Stein-Art

Beton

Stein-Technik

in Schalung gegossen
Quadratischer hoher Sockel der schräg angebunden zum darauffolgenden leicht konischen Podest mit eingeschobener Grundplatte übergeht. Auf der vorkragenden Einschubplatte steht der Heilige.


Metall
Metall-Art

Eisen/Stahl
Schmiedeeisene getriebene Metallhaltekonstruktion für das Dach (Dreipunkt)

Metall-Technik

Schlosserarbeit
Wellenförmig gestaltetes Kupferblechdach, am vorderen Außenrand aufgebogen und mit Lilienmuster in Blechschnitttechnik verziert.

Errichtung
1724

Votationsgrund
Schutz

Die Statue wurde 1724 errichtet. Durch die Bemühungen des Präses der Marianischen Kongregation Pater Josef Gastinger wurde die große Statue des hl. Johannes Nepomuk (Nothelfer sowie Schutzheiliger der Schiffer und Flößer, Helfer gegen die Gefahren des Wassers, Fürsprecher in verzweifelten Lagen) errichtet. 1926 wurde das Standbild restauriert und der Schlossermeister Alois Standhartinger fertigte ein eisernes Schutzdach an, welches sich schwungvoll über die Staue wölbte. 1976 war bei der erforderlichen Neurestaurierung diese Statue nicht mehr zu retten.

Der Bildhauer Sepp Moser aus Neukirchen hatte den Auftrag zu einer Neugestaltung erhalten. Auch der Sockel musste erneuert werden. Schlossermeister Josef Zopf schuf das Kupferdach. Die Kosten übernahm das Land OÖ im Jahre des Denkmalschutzes. Gesegnet wurde die Statue am 3.10.1976 durch Pfarrer KonsRat Erich Nürnberger.

Der Verein ARCHEKULT hat eine Infotafel am Sockel der Statue neu angebracht.

alternative Quelle
Recherchen 2025, Rosa Höller und Ing. Alois Siegesleitner
Datenbankerfassung
2026-07
Siegesleitner Alois
Letzte Überarbeitung
2026-07
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich