1958 wurde der Bildhauer Josef Moser aus Neukirchen mit der Gestaltung des neuen Kriegerdenkmals beauftragt. In den Jahren 1964 bis 1966 arbeitete Josef Moser im Felsen der Südwand des Johannesberges die figuralen Darstellungen heraus. Zentral steht der Spruch „UNSEREN SÖHNEN DER BEIDEN WELTKRIEGE ZUM GEDENKEN MCMXIV - MCMXVIII und MCMXXXXIX – MCMXLV“. Unterhalb der Widmung ist die opfernde Seele, das Opferfeuer lodert zum Himmel, herausgemeißelt. Im engen Zusammenhang steht „Wir haben für den Heimat Frieden uns geopfert; doch Freiheit, Frieden fordern Opfer auch von euch!“. Die Hinterbliebenen sind durch Mutter und Kind links auf dem hohen Felsen dargestellt. „Ehre unsern Helden, Friede aller Welt“ steht in 30 cm hohen und 6 cm tiefen Buchstaben dabei. Die Waage zeigt an, dass das Opfer angenommen worden ist. Die 3. Figur ist der Engel, der die Frucht des Opfers, Frieden und Segen, bringt.
Wie die Felsen in der Heimat bleiben Lebende und Tote vereint, bleibt das Mahnmal gekrönt von der stillen Johannesbergkirche. Hier beten alle, mahnen uns die Helden, geloben die Lebenden.
Unter dem Kriegerdenkmal befindet sich der Opferaltar. Seine Wände tragen auf Kupfertafeln die Namen der Helden (Gefallene im ersten und zweiten Weltkrieg).
Am 30.10.1966 wurde das Felsenmal durch Pfarrer KonsRat Erich Nürnberger gesegnet.