Begehbare Kapelle mit Eternit gedecktem Satteldach. Die Bekrönung ist ein Patriarchenkreuz mit getatzten Enden.
Außen am Giebelfeld IHS in einem Dreieck.
Laut Frau Frieda Preuer wurde die Kapelle 1979 abgerissen und von den Nachbarn neu errichtet. Im Sockel im Inneren der Kapelle wurde ein Eisenrohr eingemauert, darin befindet sich ein Zettel mit allen Namen der Helfer und Materialspender.
Bei den Abrissarbeiten kamen im Boden ein Kinderschuh aus Filz und eine Kinderkrücke zum Vorschein. Da es keine Überlieferung gibt, nimmt man an, dass der Grund für die Errichtung die Genesung eines Kindes war. Die Votivgaben wurden im Dach der neuen Kapelle aufbewahrt.
Nachdem die Kapelle in der Nähe vom Gasthaus Schöftner, früher Glansegg, an der Zwettler Straße einem Garagenbau weichen musste, wurde sie von Herrn Fröhlich Max am 30.Oktober 2020 abtransportiert und am neuen Standort in Schaffetschlag wiedererrichtet.
Gittertür:
Bei der Renovierung der Gittertür wurde die alte Tür, mit abgesetzten Segmentbogen raumfüllend mit einem neuen Schmiedeeisenrahmen versehen. Oben mittig ist das Renovierungsjahr 1978 eingesetzt, flankiert von 2 Doppelspiralen. Seitlich wechseln sich zueinander gestellte, einfache Spiralen ab, gedrehte Stangen durchbrechen das Muster.
Das dreigeteilte alte Stangengitter aus Bandeisen ist zweigeteilt. Die weiter gestellten oberen Stangen sind bogig verbunden und jeder zweite zu einer Halbspirale aufgedreht und mit einer geraden durchgehenden Stange mit einem Bündel befestigt. Im darüber befindlichen Segmentbogen zieren Blattwerk und Rosetten, gehalten von einer mittig gesetzten Rocaille den Leerraum.
Der als Band gestaltete, schmale Mittelteil der Tür ist gefüllt mit einzelnen Akanthusblättern, Rosetten und zentral einer Blüte, die umgeben ist von einem ovalen Lorbeerkranz. Darunter endet die Tür in enger gestellten, unverzierten Stangen.