Badberg Kapelle alt

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Abgekommen
Nachfolger:
Ort (Bezirk):
4181 Oberneukirchen (Urfahr-Umgebung)
Adresse (Ortschaft):
Zwettlerstr 30
Breiten-, Längengrad:
48.465882, 14.241287 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1978

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
das Renovierungsjahr befindet sich oben integriert in das Schmiedeeisengitter


Inschrift
Inschriftentyp

Christusmonogramm (IHS)
In ein Dreieck gestellt im Giebeldreieck, grau gemalt

Kreuz
Kreuzform

Patriarchen Kreuz (mit getatzten Enden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Giebelkreuz


Tür
Türsturz

Bogenförmiger Sturz
Rundbogen

Türblatt

Holztür - Eingestemmte Füllungstür
Die obere Hälfte ist mit 6 Glastafeln unterteilt


Kapellenausstattung

Altar


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
renovierungsbedürftig

Sakrale Ikonographie

Christusdarstellung - Christus an der Geisselsäule (Wiesheiland)
Der Geißelheiland ist auf Grund seines Erscheinungsbildes ein Wiesheiland. Er ist dem Gnadenbild der großen Wallfahrtskirche in Steingaden. Am Altar

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
Gelb gestrichen, der Sockel grau die Kanten, die Giebelfeldumrahmung und die Türfaschen sind braun. Weiß gehalten ist das Giebelfeld und die zur Hohlkehle geputzte Traufenlinie. Das mit Eternit gedeckte Satteldach ziert ein gezackt geschnittenes Stirnbrett.

Errichtung

Votationsgrund
unbekannt

Legende

Laut Frieda Preuer wurde die Kapelle 1979 abgerissen und von den Nachbarn neu errichtet. Im Sockel im Inneren der Kapelle wurde ein Eisenrohr eingemauert. Darin befindet sich ein Zettel mit allen Namen der Helfer und Materialspender.
Bei den Abrissarbeiten kamen im Boden ein Kinderschuh aus Filz und eine Kinderkrücke zum Vorschein. Da es keine Überlieferungen gibt, hat man angenommen, dass der Grund für die Errichtung die Gesundung eines Kindes war.
Die Votivgaben wurden im Dach der neuen Kapelle aufbewahrt.

Nachdem die Kapelle nähe dem Gasthaus Schöftner, früher Glansegg, an der Zwettler Straße, Oberneukirchen Nr. 28 einem Garagenbau weichen musste, wurde sie von Herrn Fröhlich am 30. Oktober 2020 abtransportiert und am neuen Standort in Schaffetschlag wiedererrichtet.

 

Vor dem Altar befindet sich eine Gittertüre mit Jahreszahl. Die Gittertüre ist zweigeteilt. Den oberen Segmentbogen zieren Blattwerk und Rosetten, gehalten von einer mittig gesetzten Rocaille. Der schmale Mittelteil der Tür ist gefüllt mit einzelnen Akanthusblättern, Rosetten und zentral einer Blüte, die umgeben ist von einem ovalen Lorbeerkranz.

 

Literaturquelle
2022
Schätze der Waxenberger Kultur-Landschaft,
Friedrich Wimmer, Seite 40
Datenbankerfassung
2026-10
Wimmer Fritz
Letzte Überarbeitung
2026-10
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich