Achte Station

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Dachkreuz
Kreuzform:
Lateinisches Kreuz (mit Kugelenden)
Kreuzdarstellung:
Kreuz ohne Figur
Zustand:
Witterungsschäden
Ort (Bezirk):
4924 Waldzell (Ried im Innkreis)
Adressbeschreibung:
an der Bezirksstraße zwischen Waldzell und Frankenburg (Ortschaften Maireck (Waldzell) und Oberedt (Frankenburg): Gemeinden Waldzell und Frankenburg an der Grenze zu Schildorn)
Adresse (Ortschaft):
Gemeinden Waldzell und Frankenburg an der Grenze zu Schildorn
Breiten-, Längengrad:
48.095907125035, 13.472342939377 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
210 cm

b) Gesamtbreite:
108 cm
AKfKDF Bemassung Kreuz Vereinheitlicht
ist Kreuzwegsstation
Kreuzweg
Frankenburg/Schildorn/Waldzell (14 Stationen)
wird von den Waldzellern auch "Frankenburger Kreuzweg" genannt
Kreuzwegstation
8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen (Lk 23,27-31)
Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)
Es wurde 1998 von Ofstv. Franz Fries in der Zehner - Kaserne Ried unter Patronanz vom Leiter der Kfz-Werkstatt Vzlt. Ecker geschmiedet. Ebenso ist die römische Ziffer am Eichenstamm geschmiedet und verzinkt.

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur

Holz
Holz-Art

Eiche

Holz-Technik

gezimmert/getischlert
Das Holzsatteldach ist mit Kupferblech eingefasst.

Errichtung
1751 - 1800

Votationsgrund
Gelübde

Dieses Kreuz gehört zum Kreuzweg an der Straße von Waldzell nach Frankenburg. Die Erste Station steht bei der Einfahrt in den Hausruckwald gleich nach dem Sauereiwirt. Die Achte Station ist deshalb hervorzuheben, weil jener Ort, wo sie steht und wo die Lichtenbergstraße einmündet, im Volksmund "Achte Station" heißt. Der Kreuzweg beginnt beim Gasthaus Sauerei gleich nach der Einfahrt in den Hausruckwald (Pos. N: 48°06'53" O: 13°26'46") und endet mit der 14. Station kurz vor der Abbiegung nach Feitzing (Bild rechts, Pos.N: 48°06'20", O: 13°2'46"). Die zwei letzten Stationen stehen bereits auf Frankenburger Grund. Alle Stationen haben das gleiche Aussehen.

Ursprünglich (bis ca. 1918) gehörte der Kreuzweg zum Bleckerwegnergut, wurde aber zuletzt vernachlässigt. Als der Strohdecker Anton Heftberger aus Edthelm in den ersten Weltkrieg eingezogen wurde, gelobte er, nach glücklicher Heimkehr eine Erneuerung des Kreuzweges zu finanzieren. Er löste sein Versprechen 1919 ein. Nach seinem Tod nahm seine Tochter Anna mit Ehemann Franz Bleckenwegner das Haus und die Pflege des Kreuzweges mit Renovierungen im Jahre 1960 und 1974. Sohn Franz übernahm mit Gattin Brigitte 1986 und erneuerte den Kreuzweg 1998 in seiner heutigen Form.

alternative Quelle
Recherche Johann Hermandinger
Datenbankerfassung
2021-01
Hermandinger Johann
Letzte Überarbeitung
2022-06
Elisabeth Kreuzwieser
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich