FEBRUAR • HORNUNG • TAUMOND
| 2. FEBRUAR | Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nimmer weit, ist es aber klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell. | 14. FEBRUAR | Ist’s an Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon das Reis. | 22. FEBRUAR | Petri Stuhlfeier Ist St. Petrus kalt, hat die Kält’ noch lang Gewalt. | 24. FEBRUAR | Mathias bricht’s Eis, hat er keins, so macht er eins. Nach Matheis geht kein Fuchs mehr übers Eis. Den Matheis habe lieb, er gibt den Bäumen Trieb. |
| Der Februar muss stürmen und blasen, soll im Mai das Vieh schon grasen. | Februar mit Sonnenschein und Vogelsang macht den Bauern Angst und Bang. |
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| Im Februar zu viel Sonn im Baum, lässt dem Obst kein Raum. | Singt die Amsel im Februar, bekommen wir ein teures Jahr. |
| Gibt’s im Fasching recht viel Stern’, legen die Hennen gern. | |
| Auch eine schwarze Kuh gibt weiße Milch. | Der Hahn ist der Bauern Uhr und Kalender. |
| Kommt Januar vor Februar, wird das Jahr wie’s immer war. |
Der Winter ist zu Ende, wenn Schneeglöckchen
und Winterlinge blühen. Der Blühbeginn variiert
je nach Ort um bis zu acht Wochen.
Über's Jahr. Lostage und Bauernweisheiten - Dokumentation zur Sonderausstellung im Freilichtmuseum Pelmberg vom 18. Mai bis 31. Oktober 2019.