Weißes Gold - 500 Jahre Salzhandel mit Böhmen

Plakat zur Ausstellung "Weißes Gold" - 500 Jahre Salzhandel
Dokumentation der Ausstellung
Weißes Gold - 500 Jahre Salzhandel mit Böhmen
Zeitraum:
04.03.2026  -  12.04.2026
Texte:
Univ.-Lek. Kons. Mag. Dr. rer. nat. Weidinger Johannes Thomas
Kuratiert von:
Univ.-Lek. Kons. Mag. Dr. rer. nat. Weidinger Johannes Thomas
Thema:
Wirtschaft und Industrie

Im historischen Sitz der Salzverwaltung, dem ehemaligen Kammerhof in Gmunden und heutigen K-Hof Kammerhofmuseum Gmunden, wurden im Frühjahr 2026 zu den bereits bestehenden Dauerausstellungen im Rahmen der Jubiläumsausstellung „500 Jahre Salzhandel mit Böhmen“ seltene Objekte dieses, für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der heutigen Bezirkshauptstadt so wichtigen Industriezweiges gezeigt. Ergänzt werden hauseigene Exponate durch Leihgaben der Partnerbetriebe von Bad Aussee bis Budweis. 

Zu sehen waren u. a. Objekte aus dem Salztransport zu Wasser und zu Land, Werkzeuge und Exponate der salzverarbeitenden Betriebe und des Handels mit dem „weißen Gold“. So gehört etwa der Salztransport über den zugefrorenen Traunsee im Jahre 1830 in Form eines Großdioramas samt Arbeits-, Prunk- und Vergnügungsschlitten der damaligen Gesellschaft zu noch nie gezeigten Ausstellungs-Highlights nicht nur für Geschichtsfans und Regionalbegeisterte. Auch seltene Gemälde sowie Zunft- und Prozessionsfahnen aus dem 18. Jahrhundert werden präsentiert. Ein Film, der die heutigen musealen Aktivitäten am ehemaligen Salzweg dokumentiert sowie ein interaktives Salz-Piraten-Spiel für Kinder ergänzten und untermalten historische Ereignisse und machten sie auch für junges und junggebliebenes Publikum greifbar und lebendig.

Mit dieser Jubiläumsausstellung setzten das Kammerhof Museum Gmunden und der Verein Weg des Salzes ein Zeichen für die kulturelle Identität der Region und würdigten die jahrhundertelange Verbindung zwischen dem Salzkammergut und Böhmen.

Wissenschaftliche Recherche: Univ.-Lek. Kons. Mag. Dr. rer. nat. Johannes Thomas Weidinger in Kooperation mit Konsulentin Ingrid Spitzbart, beide K-Hof Kammerhof Museum Gmunden