Geo-Weg
des Salzes

Geo-Weg des Salzes

Der Weg von den Salzlagerstätten im Inneren Salzkammergut (geol. in Grau- und Blautönen eingefärbt) „hinaus in die Welt“ erfolgte einerseits über die damals technisch stark verbaute Wasserstraße Traun-Hallstättersee-Traun-Traunsee-Traun-Donau immer flussabwärts und andererseits von Gmunden über den Landweg nach Norden.

Dieser 1836 vollständig ausgebaute Schienenweg wurde anfangs mit Zugpferden (Pferdeeisenbahn) später mit Dampflokomotiven bewältigt. Mit Ausnahme des Innenstadtbereichs von Gmunden bis Engelhof am Rande der Würm-eiszeitlichen Endmoräne, verlief dieser bis Linz über eiszeitliche Schotterfluren (geol. in Gelb- und Grüntönen eingefärbt) ebenfalls immer talabwärts, sodass man auf dieser Strecke nur 1 Zugpferd benötigte, um ca. 2,2t Salz mit einem Salzwagen zu befördern.

Anders verhielt es sich mit dem weiteren Weg nordwärts von Linz nach Budweis. Hier musste ein altes Rumpfgebirge des Variszikums, die Böhmische Masse (geol. in Rosa- und Rottönen eingefärbt) durch Tal- und über Hügelhindernisse gequert werden.

Autor: Johannes Thomas Weidinger, 2026


Ausstellungsobjekte

Weißes Gold - 500 Jahre Salzhandel mit Böhmen - Dokumentation der Sonderausstellung im K-Hof Kammerhof Museum Gmunden, in Kooperation mit dem Verein "Weg des Salzes", vom 4. März bis 12. April 2026