Am 18. März 1938 wurde der Schilling mit einem für Österreich vordergründig günstigen Kurs von 1,50 Schilling für 1 Reichsmark umgewechselt. Allerdings hatte die Reichsmark längst ihren realen Wert verloren und wurde nur durch den Lohn-Preis-Stopp 1936 aufrecht erhalten. Gleichzeitig wurden die Gold- und Devisenreserven der Österreichischen Nationalbank durch die neuen Machthaber beschlagnahmt und nach Berlin transferiert. Dadurch konnten die völlig erschöpften Devisenreserven des Deutschen Reiches wieder aufgefüllt werden.
Autoren: Ingeborg Micko und Michael Kitzmantel
Wels 1938. Dokumentation einer Ausstellung des Stadtarchivs und des Stadtmuseums Wels vom 5. Juni bis 27. Oktober 2013 im Stadtmuseum Wels - Burg.